Di, 2.6., 17:00 - 21:00
Film.Stills
Film.Stills
Der Maler Armin Mueller-Stahl
Dass Armin Mueller-Stahl, der deutsche Weltstar des Kinos, auch ein großartiger Maler ist, gilt es hierzulande erst zu entdecken. Schon früh begann er, seine Bühnen- und Filmrollen auf Papier und Leinwand zu reflektieren. In seinen ausdrucksstarken Bildern führt Mueller-Stahl selbst Regie – und vollzieht dabei einen Rollenwechsel, der ihm besonders wichtig ist. Die Gemälde treten in einen spannungsvollen Dialog mit den Filmen, sie kehren in ihrer Anlage durch den Maler Armin Mueller-Stahl die Bl
Di, 2.6., 17:15
Im Osten viel Neues.
Die Legende von Paul und Paula
Paula lebt mit ihren beiden Kindern in einer Berliner Plattenbausiedlung und träumt von einem erfüllten Leben jenseits von Routine und Anpassung. Paul hingegen ist verheiratet, angepasst, ein Funktionär eben. Als sich ihre Wege kreuzen, beginnt eine Liebesgeschichte, die beide aus ihrem Alltag herausreißt – und gegen Erwartungen und Zweifel an- kämpft. Die melodramatische Intensität, gepaart mit den poetischen Bildern und der Musik der Puhdys (»Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt«), erlangt rasch ei
Di, 2.6., 18:00
Armin Mueller-Stahl
Shine
SHINE – DER WEG INS LICHT
Klavier-Wunderkind David Helfgott wächst unter einem übermächtigen Vater heran, der sein Talent fördert und zugleich erdrückt. Der Weg zum gefeierten Pianisten führt durch Druck, Isolation und einen psychischen Zusammenbruch. Hicks erzählt diese Biografie als fragile Balance zwischen Genie und Verletzlichkeit und erhebt die Musik zum Ausdruck innerer Zustände. Oscar-Nominierung für Armin Mueller-Stahl – und Auszeichnung für Geoffrey Rush.
(Florian Widegger)
Di, 2.6., 18:30
Forever Marilyn
Bus Stop
Nachdem sie bis 1955 in 23 Filmen meist die naiveSchönheit gegeben hat, zieht sich Marilyn Monroe für einige Zeit zurück. Sie nimmt Schauspielunterricht bei Lee Strasberg, gründet eine Produktionsfirma und kehrt mit BUS STOP wieder nach Hollywood zurück. Diese emotionale Reifung überträgt sich in den Film, dessen Prämisse vom ungestümen Cowboy, der sich in eine Nachtclubsängerin verliebt, nur auf den ersten Blick typisch scheint. Zwar ist Monroe auch hier wieder das Blondchen, doch sie widersetz
Di, 2.6., 19:30
Im Osten viel Neues.
Fräulein Schmetterling
Nach dem Tod des Vaters steht die 17-jährige Helene Raupe mit ihrer kleinen Schwester Asta allein da. Sie sucht ihr »Glück« – zuerst als Fischverkäuferin, dann in einem Modehaus und als Busschaffnerin, aber die Erwartungen, die an sie gerichtet werden, mag sie nicht so recht erfüllen. Lieber träumt sie von einem anderen, lebendigeren Leben … Stilistisch deutlich von den Filmen der tschechoslowakischen Neuen Welle beeinflusst, wagt die Erzählung von der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben
Di, 2.6., 20:00
Second Life
Die Einsamkeit des Langstreckenläufers
THE LONELINESS OF THE LONG DISTANCE RUNNER
Colin ist wegen Diebstahls in einer Erziehungsanstalt, wo aus ihm ein »brauchbarer« Bürger gemacht werden soll. Als er sich für den Langstreckenlauf interessiert, gewinnt er die Gunst des Direktors, der sich bei bevorstehenden Wettbewerben einen Sieg erhofft. Eine Studie über den Protest des Individuums gegenüber einer angepassten Gesellschaft und ein Klassiker der britischen »Free Cinema«-Bewegung.
(Raimund Fritz)
Di, 2.6., 20:30
Forever Marilyn
The Seven Year Itch
Eine heiße Sommernacht in New York: Gerade als das Pärchen aus dem Kino biegt und CREATURE FROM THE BLACK LAGOON Revue passieren lässt, weht ein Luftzug aus dem U-Bahn-Schacht ihr Kleid in die Luft, und kurz darauf nochmal. »Isn’t it delicious?« Fotos dieser Szene werden später zu Werbezwecken in über-lebensgroßen Dimensionen plakatiert – und Marilyn Monroe damit endgültig zur Ikone der popkulturellen Erotik nicht nur der Eisenhower-Jahre, die zugleich den Blick entlarvt, der sie erzeugt. Wilder
Di, 2.6., 21:00
History of Horror #2
Carrie
CARRIE – DES SATANS JÜNGSTE TOCHTER
Mit seinem Debütroman landet Stephen King 1974 einen veritablen Hit, der mit der zwei Jahre später erschienenen Verfilmung so richtig durch die Decke geht, wie die Karrieren sämtlicher daran Beteiligten. Die Geschichte eines 16-jährigen Mädchens, an der Schwelle zum Frau-Sein, eingeengt vom religiösen Fanatismus ihrer Mutter und den Demütigungen ihrer Mitschüler gerät in den Händen des Hitchcock-Verehrers De Palma zur präzisen Beobachtung sozialer Grausamkeit, in der das Übersinnliche zur Verlän