Programm aktuell
Di, 31.3., 18:00
Sehnsucht in Sangerhausen
Sehnsucht in Sangerhausen
Ursula, eine ostdeutsche Kellnerin, und Neda, eine iranische YouTuberin mit einem gebrochenen Arm, fühlen sich beide in ihren prekären Leben gefangen und einsam. Durch eine Reihe von Zufällen werden die beiden Frauen auf eine unerwartete Geistersuche in den Bergen geführt. Ein romantischer Abenteuerfilm über eine ungewöhnliche Freundschaft und die Sehnsucht nach einem anderen Leben. »Bei Julian Radlmaier ist das Charisma ein Kollektiverfolg – die Chemie zwischen den Spielenden überträgt sich, d
Di, 31.3., 18:30
Andrzej Wajda
Dyrygent THE CONDUCTOR
Was bleibt eigentlich, wenn der Applaus verhallt? Jahrzehnte hat der berühmte Dirigent John Lasocki in den USA (wo Wajda zum ersten Mal auch drehen kann) verbracht. Nach der Begegnung mit Marta, einer jungen Violinistin, kehrt er zurück in seine Heimat, wo er mit einem kleinen Orchester Beethovens 5. Sinfonie einstudieren soll – in Wahrheit aber einer verpassten Möglichkeit und einem nie gelebten Leben nachzuspüren will. Kunst als Projektionsfläche, Musik als Ort der Erinnerung, Prestige als Tru
Di, 31.3., 19:00
Ein Abend mit
In Bewegung: Ein Abend mit Stefanie Weberhofer 14 Super-8-Filme zum Klimawandel in der Dachsteinregion
Von 2022 bis 2024 war Stefanie Weberhofer mit ihrer handlichen Super-8-Kamera im Raum rund um den Dachstein unterwegs und sammelt Bilder von Landschaften, Begegnungen und Spuren des Wandels. IN BEWEGUNG versammelt 14 Arbeiten, gegliedert in vier Themenfelder, die sich mit dem menschengemachten Klimawandel auseinandersetzen – tastend, beobachtend, ohne didaktischen Gestus. Die formalen Regeln sind strikt: Pro Thema eine Kassette mit rund drei Minuten Laufzeit, der Schnitt entsteht ausschließlich
Di, 31.3., 20:00
Second Life
The Rose
Rose, ein Rockstar, möchte aus dem Musik-Showbiz aussteigen. Nach einer langen Tournee ist sie körperlich völlig ausgebrannt, doch ihr Manager will davon nichts wissen. Die Geschichte orientiert sich diesbezüglich vage am Leben von Janis Joplin. Für die Titelrolle konnte Bette Midler all ihre Talente umwerfend ausspielen. Sie erhielt für ihre Performance einen Golden Globe und war für den Oscar in der Kategorie »beste Darstellerin« nominiert. (Raimund Fritz)
Di, 31.3., 20:30
Hans Scheugl
Rutt Deen / (Calcutta) GO
Zwei Hotels, das eine heißt Bellevue, das andere Rutt Deen, das eine steht in Wien, das andere in Kalkutta (heute: Kolkata). Rutt Deen ist die englische Schreib- weise der Hindi-Worte Rat Din, die Nacht Tag bedeuten. »Der Sprung zwischen den Kontinenten ist so gewaltig wie der zwischen Traum und Wachen, zwischen Nacht und Tag, und doch gehört zu den ständigen wiederkehrenden Bildern der Erinnerung eine Wirklichkeit. Indien: das ist Hyperrealität, gemessen am Komfort der uns vertrauten Welt. Die
Programmübersicht
Retrospektive
Do, 5. März - Di, 7. April
Iran hautnah. Filme von Jafar Panahi
»Wenn die Welt heute nicht auf diese eklatante Gewalt reagiert, dann ist nicht nur der Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr.« Mit einem flammenden Plädoyer meldet sich Jafar Panahi bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises Mitte Jänner zu Wort. Ein furchtloser Filmemacher, dessen Werk seit Jahrzehnten aus konkreter Erfahrung mit Verboten, Drohungen und Gefängnisstrafen entsteht und dabei mit untrüglichem Gespür für Zwischentöne künstlerische und moralische Fragen verhandelt. Unsere Retro
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Do, 5. März - Fr, 3. April
Ida Lupino – Female Hollywood Die Filmgeschichte ist weiblich #3
In einer Industrie, in der die Regeln von Männern geschrieben werden, wird Ida Lupino (1918–1995) eine zentrale Figur der Filmgeschichte. Zunächst als Schauspielerin bekannt, nutzt sie ihre Position früh, um sich Freiräume und künstlerische Autonomie zu erkämpfen. Als Mitbegründerin der unabhängigen Produktionsfirma The Filmakers und eine der ersten Regisseurinnen Hollywoods dreht sie zwischen 1949 und 1953 eine Handvoll Filme, die sich den Studiokonventionen entziehen. Die Tochter eines britis
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Mo, 9. März - Di, 7. April
Tribute to Jerry Lewis
Für die einen gilt er als Inbegriff des neurotischen Slapstickers, für die anderen ist er ein radikaler Erneuerer der Filmkomödie. Vermutlich war er stets beides zugleich – und noch mehr: Schauspieler, Regisseur, Autor, Theoretiker seines eigenen Spiels. Kaum ein Komiker hat so kompromisslos an einer Form gearbeitet und dabei so viele Irritationen ausgelöst wie Jerry Lewis (1926–2017) – eine jener Figuren der Filmgeschichte, deren Bedeutung sich erst jenseits einfacher Zuschreibungen erschließt.
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Mo, 16. März - Di, 7. April
Andrzej Wajda Geschichte und Gewissen
Kaum ein anderer Regisseur hat das polnische Kino – und das europäische Nachkriegskino insgesamt – so nachhaltig geprägt wie Andrzej Wajda (1926–2016). Geboren in eine Generation, deren Biografien von Krieg, Besatzung und politischer Gewalt unwiderruflich gezeichnet wurden, macht er das Kino zu einem Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerung und Verantwortung. Der Mord an seinem Vater im Kontext des Massakers von Katyn, bei dem 1940 Tausende polnische Kriegsgefangene vom sowjetischen
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Do, 26. März - Di, 7. April
Hans Scheugl
»Mein erster Film heißt MILIZ IN DER FRÜH. Die Miliz, die Menschen sucht und abholt, trug 20 Jahre nach Kriegsende keine Uniform, sondern tarnte sich mit Biederkeit und lebte fast unerkannt im Inneren der Gesellschaft. Diese Ambivalenz zeigt sich in meinem Film: Täter spielen Opfer, gar nicht so leicht, sich auszukennen. Heute tragen Milizen wieder Uniform (oder Springerstiefel) und haben Namen wie ICE und stehen nicht nur in der Früh vor der Tür, womit die Sache klar ist. So deutlich erkennbar
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Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
Lars von Trier Die Kinofilme
Genie oder Scharlatan – über diese Frage ließ der britische Guardian vor einigen Jahren im Hinblick auf Lars von Trier abstimmen. 60 % tendierten zu ersterem – was wiederum viel über die öffentliche Wahrnehmung des dänischen Enfant terrible aussagt. Seinen 70. Geburtstag am 30. April nehmen wir zum Anlass, um auf sein faszinierendes wie streitbares Schaffen zurückzublicken, das die Kinomoderne entscheidend mitgeprägt hat, und das unter anderem zwischen selbst auferlegten Regeln und dem genussvol
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Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
Claire Denis zum 80. Geburtstag Die Filmgeschichte ist weiblich #4
Seit ihrem Debütfilm Ende der 1980er-Jahre steht die französische Regisseurin Claire Denis für ein Kino, das sich einfachen Kategorien entzieht. Ihre Filme bewegen sich zwischen intimen Beziehungen und größeren politischen Zusammenhängen, zwischen Realismus, Genre und poetischer Abstraktion. Körper, Räume und Atmosphären stehen im Mittelpunkt ihrer sinnlichen, oft elliptischen Erzählungen, die offen sind für Ambivalenzen. Unsere Retrospektive anlässlich ihres 80. Geburtstags lädt mit einer Auswa
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Do, 30. April - Di, 5. Mai
King of Silents Gerhard Gruber zum 75. Geburtstag
Seit über drei Jahrzehnten ist der 1951 im Mühlviertel geborene Pianist Gerhard Gruber gern gesehener Gast und profilierter Stummfilmbegleiter – nicht nur in unserem Haus. Ursprünglich fasziniert ihn Jazzmusik, seine Neugierde führt ihn jedoch früh zum Kino, wo er sich bald einen Namen als Spezialist für die Klassiker des frühen Kinos macht. Internationale Festivalauftritte, Kooperationen mit Archiven und Kinematheken sowie zahllose Einladungen zu Retrospektiven, die ihn um den ganzen Globus füh
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Kinostart
Fr, 6. März - Mo, 30. März
Vier minus drei
Ein Film über Liebe, Verlust und Hoffnung sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Kunst – basierend auf wahren Begebenheiten und dem gleichnamigen Spiegel-Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart. So 29.3.: Filmfrühstück um 11:00 Mo 30.3.: Anschließendes Gespräch mit Adrian Goiginger. In Kooperation mit ADA – Austrian Directors’ Association
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Di, 24. März - Mo, 6. April
Sehnsucht in Sangerhausen
Ursula, eine ostdeutsche Kellnerin, und Neda, eine iranische YouTuberin mit einem gebrochenen Arm, fühlen sich beide in ihren prekären Leben gefangen und einsam. Durch eine Reihe von Zufällen werden die beiden Frauen auf eine unerwartete Geistersuche in den Bergen geführt. Ein romantischer Abenteuerfilm über eine ungewöhnliche Freundschaft und die Sehnsucht nach einem anderen Leben. 24.3.: Premiere in Anwesenheit von Julian Radlmaier und Team
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Fr, 10. April - So, 19. April
Mirella
Die abenteuerliche Geschichte der legendären Fotografin Mirella Ricciardi, die die schwindende Schönheit des Lebens mit ihrer Kamera eingefangen hat und nun hinter der Linse verborgen bleiben will. In Kenia als Tochter europäischer Eltern geboren, wuchs sie inmitten des Optimismus und der Widersprüche eines untergehenden Imperiums auf. Ihre Fotografien aus Ostafrika, später veröffentlicht unter dem Titel VANISHING AFRICA, brachten ihr Ruhm, wurden aber auch kontrovers aufgenommen, da sie vom kol
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Do, 16. April - So, 26. April
woman/mOther
Eine Studie über die Suche nach kreativem Freiraum, den Versuch, bei sich zu bleiben – und ein Film über eine wunderbare, künstlerisch beflügelnde Frauenfreundschaft. Do 16.4.: Premiere in Anwesenheit von Klara Harden & Team
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Film
Universität
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Filmfrühstück
An ausgewählten Sonntagen laden wir zu einem genussvollen Start in den Kinotag. Zu besonderen Filmschmankerln aus unserem Programm servieren wir ein reichhaltiges Frühstück aus der METRO Kinobar. Unser Filmfrühstück wird von 11:00 bis 13:00 im Foyer des METRO Kinokulturhauses in zwei Ausführungen angeboten: klassisch mit Beinschinken, Salami und Käse, oder vegetarisch mit Käse, Brie und Aufstrich. Beide Frühstücksangebote umfassen frisches Gebäck, Butter, Marmelade oder Honig, Tomaten- und Gurk
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Festival