Aktuelles Programm
Di, 14.4., 18:00
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
Panel 2: Trouble in the Diaspora
Während in Israel viele Menschen für ein Ende des Krieges demonstrieren, ist die jüdische Bevölkerung in Österreich vor allem bei Bring Them Home-Demos sichtbar. Wie verteilen sich Meinungen innerhalb der Diaspora und wie wird bestimmten Fragen hierzulande anders begegnet als andernorts? Podiumsteilnehmer:innen Adam Goldman, Opera & Film Critic, NY Times Sheri Avraham, Artist ruth_lol, Meme Artist Alon Ishay, Vice President EUJS, Former President JöH Freier Eintritt
Di, 14.4., 18:30
Claire Denis zum 80. Geburtstag
White Material
Maria Vial führt eine Kaffeeplantage in einem Land, das kurz vor dem Bürgerkrieg steht. Während bewaffnete Gruppen das Gebiet einnehmen, weigert sie sich, den Ort zu verlassen. Die Plantage ist Teil ihrer Identität, nicht nur wirtschaftlicher Besitz. Ex-Mann und Sohn geraten in den Strudel der Ereignisse. Denis erzählt von einer Frau, die an einer Vorstellung von Beständigkeit festhält, obwohl die politische Lage längst außer Kontrolle geraten ist. (Otto Römisch)
Di, 14.4., 19:00
Second Life
Frankie Starlight
Frank Bois schreibt ein Buch über seine Kindheitserinnerungen und seine Liebe zur Astronomie. Seiner französischen Mutter und seinen Ziehvätern – einem Iren und einem Amerikaner – setzt er damit ein Denkmal. Dem für Musik-Dokumentationen bekannten Regisseur Michael Lindsay-Hogg (LET IT BE) gelang ein sensibles Plädoyer für die vorurteilsfreie Begegnung mit Außenseitern, getragen von vorzüglichen Schauspieler:innen. Prädikat: »sehenswert«. (Raimund Fritz)
Di, 14.4., 20:00
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
The Bibi Files
Durch eine fesselnde Mischung aus enthüllenden Interviews und durchgesickerten Verhörvideos schafft Bloom eine Charakterstudie, die ebenso faszinierend wie beunruhigend ist. Benjamin Netanjahu erscheint nicht nur als Politiker, der um sein Überleben kämpft, sondern auch als Symbol dafür, wie das Ego einen Regierungschef zu einer Bedrohung für die Stabilität einer Nation machen kann. Der Film entlarvt ihn als einen, der die Flagge Israels nicht als Symbol der Einheit, sondern als Schutzschild für
Di, 14.4., 20:30
Lars von Trier
Idioterne IDIOTEN
Eine Gruppe Erwachsener, die sich in ein Haus in der dänischen Provinz zurückgezogen hat, simuliert geistige Behinderung – ein Spiel als Versuch, gesellschaftliche Masken abzustreifen. IDIOTERNE ist Dogma-Film im radikalsten Sinn: roh, ungeschützt, ohne Sicherheiten. Er zwingt dazu, Scham, Voyeurismus und moralische Überlegenheit zu hinterfragen. Wer schaut hier auf wen herab – und warum? Von Trier verweigert jede eindeutige Positionierung und legt die Verantwortung gnadenlos beim Publikum ab: »
Di, 14.4., 21:00
Mirella
Mirella
Die abenteuerliche Geschichte der legendären Fotografin Mirella Ricciardi, die die schwindende Schönheit des Lebens mit ihrer Kamera eingefangen hat und nun hinter der Linse verborgen bleiben will. In Kenia als Tochter europäischer Eltern geboren, wuchs sie inmitten des Optimismus und der Widersprüche eines untergehenden Imperiums auf. Ihre Fotografien aus Ostafrika, später veröffentlicht unter dem Titel VANISHING AFRICA, brachten ihr Ruhm, wurden aber auch kontrovers aufgenommen, da sie vom kol
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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