Aktuelles Programm
Do, 11.9., 18:00
Narben eines Putsches
Narben eines Putsches
Der Militärputsch am 12. September 1980 beendete den Traum einer türkischen Demokratie abrupt. Abidin, der Ehemann von Regisseurin Nathalie Borgers, war ein Revolutionär der 1970er-Jahre und floh nach dem Putsch nach Wien, Österreich. Die Regisseurin begibt sich auf eine persönliche Suche, um heraus- zufinden, was sich hinter den Narben am Körper ihres Mannes verbirgt und findet heraus, wie der gewaltsame Umbruch die türkische Gesellschaft veränderte, und den Weg zum autoritären Regime und der p
Do, 11.9., 18:30
Familienbande - Zehn Filme von Hirokazu Kore-eda
Hana yori mo naho HANA
Im Jahr 1702 kommt ein junger Samurai auf der Suche nach dem Mann, der seinen Vater getötet hat, nach Edo, dem heutigen Tokio. Er freundet sich mit den Bewohnern eines heruntergekommenen Mietshauses an, verliebt sich sogar. So unter Menschen zweifelt er an seinen Rachegelüsten … Selbst seinen Ausflug ins Genre des Jidai-geki nutzt Kore-eda dafür, eine zeitgenössische, zutiefst menschliche Geschichte zu erzählen: Herzerwärmend und humorvoll. (Florian Widegger) Restaurierte Fassung
Do, 11.9., 19:00
Sugarland
Sugarland
Eigentlich hat sich Iga auf stille, nachdenkliche Tage eingestellt, als sie mit dem Auto von Wien Richtung Schottland aufbricht. Da trifft sie an einer Tankstelle auf Ethan, einen Engländer, der eine Mitfahrgelegenheit sucht. Nach kurzem Zögern nimmt sie ihn mit, und da das Radio ohnehin nicht funktioniert, kommen sie ins Gespräch … Während das Reiseziel klar ist und die Rücklichter und Verkehrsschilder an unseren Protagonisten vorbeiziehen, beschreibt SUGARLAND eine Art Schwebezustand, ein vors
Do, 11.9., 20:00
Susanne Zanke
Eine Minute Dunkel macht uns nicht blind
»Ich besuche doch nur meine Schwester in Wien, in drei Wochen bin ich wieder zurück!« Aus den drei Wochen werden schließlich mehrere Jahre, die die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, ihres Zeichens Entwicklerin der Frankfurter Küche und Kommunistin, in den Gefängnissen der Nazis zubringen muss, nachdem sie und andere Mitglieder einer Widerstandsgruppe auffliegen und von der Gestapo verhaftet werden. Nach ihren Erinnerungen erzählt Zanke in nüchternen Schwarzweißbildern, in denen sich kunstv
Do, 11.9., 21:00
Classic Line
Thief
THIEF ist mehr als ein klassischer Neo-Noir – es ist ein ästhetisches Manifest, das Genreelemente mit existenzieller Tiefe und urbaner Poesie verbindet und den Beginn des 1980er-Jahre Kinos markiert: James Caan verkörpert den melancholischen Einbrecher Frank, der von Freiheit und einem besseren Leben träumt, mit zurückhaltender Intensität, während die nächtliche Großstadt wie ein eiskaltes, vom entmenschlichten Kapitalismus geprägtes Labyrinth erscheint. (Florian Widegger) Neu restaurierte Fass
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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