Niki Lauda verunglückt am Nürburgring
Nur wenige Stunden nach dem Einsturz der Wiener Reichsbrücke verunglückte Niki Lauda mit seinem Ferrari beim Formel-1-Grand-Prix auf dem berüchtigten Nürburgring. Der österreichische Motorsport-Star kam als Führender der Weltmeisterschaft nach Deutschland. Vor dem Rennen hatte es geregnet, was die Fahrt auf der längsten Grand-Prix-Strecke der Welt noch gefährlicher machte. Lauda plädierte aufgrund der widrigen Verhältnisse für eine Absage des Rennens, dennoch wurde der Grand Prix gestartet. Vermutlich aufgrund eines technischen Gebrechens an der Radaufhängung kam Lauda in der zweiten Runde von der Strecke ab, durchschlug mehrere Fangzäune und wurde gegen einen Erdwall geschleudert. Dabei entzündete sich das aus dem nahezu vollen Tank austretende Benzin, zudem rammten nachfolgende Fahrzeuge den verunglückten Ferrari. Drei Piloten kamen Niki Lauda zur Hilfe und zerrten ihn aus dem brennenden Fahrzeug. Lauda erlitt schwere Verbrennungen und Vergiftungen der Atemwege. Obwohl er tagelang mit dem Tod rang, konnte er bereits 42 Tage nach dem Unfall sein Comeback beim Grand Prix von Italien geben und schrieb mit dem 4. Platz Rennsportgeschichte.