Sa, 18.4., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Hier kommt Lola!
Lola, neun Jahre alt, zieht mit ihren Eltern in die große Stadt und sehnt sich nach einer neuen, besten Freundin. Leicht umzusetzen ist dieser Wunsch aber nicht, ihr erster Versuch mit Annemarie scheitert, eine weitere hat keinen Termin mehr frei und die Sitznachbarin in der Schule riecht nach Fisch. Lola schreibt ihren Wunsch daher auf ein Kärtchen und klebt dieses auf einen Luftballon. Ein flotter, bunter Film mit viel Musik nach der bekannten Buchreihe von Isabel Abedi.
(Raimund Fritz)
Sa, 18.4., 16:30
Classic Line
Smultronstället
WILDE ERDBEEREN
Wie könnte man es realistisch filmen, dass man wie durch eine Tür in die eigene Kindheit reist und durch eine andere zurück in die Realität? U. a. diese Frage treibt Ingmar Bergman, gerade an einem ersten Höhepunkt seines Schaffens, um, als er sich an WILDE ERDBEEREN macht. Die Geschichte eines alten Professors, der mit seiner Schwiegertochter zu einer Ehrung an seine alte Universität fährt. Während außen die Landschaften vorüberziehen, verliert er sich zusehends in seinen eigenen, inneren: Verg
Sa, 18.4., 17:30
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
The Ring
Adir Miller (THE MATCHMAKER, IL 2010) hat mit THE RING ein sehr persönliches, emotional bewegendes und vielschichtiges Drama geschaffen, das von den Shoah-Biografien seiner eigenen Familie inspiriert ist. Es überspannt drei Generationen und beginnt 1944 in Budapest: Seine Mutter überlebte dank eines Ringes – eine Begebenheit, die sie ihrem Sohn und der Enkelin weitererzählte. Nun, da sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, reisen Sohn und Enkelin nach Budapest, um den Ring zu finden. Unterwe
Sa, 18.4., 18:00
Mirella
Mirella
Die abenteuerliche Geschichte der legendären Fotografin Mirella Ricciardi, die die schwindende Schönheit des Lebens mit ihrer Kamera eingefangen hat und nun hinter der Linse verborgen bleiben will. In Kenia als Tochter europäischer Eltern geboren, wuchs sie inmitten des Optimismus und der Widersprüche eines untergehenden Imperiums auf. Ihre Fotografien aus Ostafrika, später veröffentlicht unter dem Titel VANISHING AFRICA, brachten ihr Ruhm, wurden aber auch kontrovers aufgenommen, da sie vom kol
Sa, 18.4., 18:30
Lars von Trier
De fem benspænd
THE FIVE OBSTRUCTIONS
Was passiert, wenn man einem Perfektionisten systematisch Hindernisse in den Weg legt? Hier zwingt Lars von Trier Jørgen Leth, dessen Kurzfilm THE PERFECT HUMAN fünfmal neu zu drehen – unter immer absurderen Auflagen. Was als Spiel beginnt, entpuppt sich als Studie über Machtspiele und künstlerische Abhängigkeiten und gibt von Trier die Möglichkeit, sich als Antreiber und Saboteur zugleich zu inszenieren.
(Florian Widegger)
Sa, 18.4., 20:00
woman/mOther
woman/mOther
»Es ist das, was mich glücklich macht, und das ist jetzt der Startschuss für mich.« Die Tänzerin Mara fühlt sich seit der Geburt ihres Kindes einsam und wie abgetrennt von ihrer Kreativität. Jetzt ist ihr Sohn größer. Zusammen mit der Regisseurin, ihrer Freundin Klara, plant sie endlich wieder eine Tanzperformance. Da wird sie ein zweites Mal schwanger. Alles auf Anfang. Die beiden versuchen, die Performance den veränderten Umständen anzupassen. Aber Mara fühlt sich als Mutter so vereinnahmt, da
Sa, 18.4., 20:30
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
The Sea
Khaled ist zwölf, lebt in der Westbank und war noch nie am Meer. Er freut sich auf die erste Klassenfahrt dorthin – bis er am Checkpoint als Einziger zurückgeschickt wird. Entschlossen, sich damit nicht abzufinden, macht er sich trotz aller Gefahren allein auf den Weg.
Der Film löste aufgrund der vielen Auszeichnungen bei den israelischen Academy Awards eine Kontroverse aus, der Likud-Kulturminister Miki Zohar drohte, den Preis 2026 nicht mehr zu fördern.
Jerusalem Film Festival 2025: Best Fea
Sa, 18.4., 21:00
Lars von Trier
Direktøren for det hele
THE BOSS OF IT ALL
Eine IT-Firma, die von einem unsichtbaren Chef geleitet wird – und ein Schauspieler, der diese fiktive Autorität verkörpern soll. Mit dem Kamerasystem »Automavision« unterläuft von Trier bewusst jede klassische Inszenierung und überträgt bestimmte ästhetische Entscheidungen an den Zufall. Ergebnis: Von Triers vermutlich trockenste Satire – ein Film über Macht ohne Gesicht – und über Systeme, in denen niemand verantwortlich sein will.
(Florian Widegger)