Eine IT-Firma, die von einem unsichtbaren Chef geleitet wird – und ein Schauspieler, der diese fiktive Autorität verkörpern soll. Mit dem Kamerasystem »Automavision« unterläuft von Trier bewusst jede klassische Inszenierung und überträgt bestimmte ästhetische Entscheidungen an den Zufall. Ergebnis: Von Triers vermutlich trockenste Satire – ein Film über Macht ohne Gesicht – und über Systeme, in denen niemand verantwortlich sein will.
(Florian Widegger)
Regie: Lars von Trier
Land: DK/SE
Jahr: 2006
Buch: Lars von Trier
Musik: Mikkel Maltha
Mit: Jens Albinus, Peter Gantzler, Friðrik Þór Friðriksson, Benedikt Erlingsson
Format: DCP, Farbe
Fassung: Mehrsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Länge: 99 min
Im Rahmen von:
Retrospektive: Lars von Trier