Aktuelles Programm
Di, 3.3., 17:30
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Mit seinem aktuellen Spielfilm entfaltet Jarmusch ein dreiteiliges Familienmosaik. In den USA treffen Geschwister ihren rätselhaften Vater und was er vorgibt zu sein. In Dublin prallen Tradition und Gegenwart beim jährlichen Teetreffen einer Schriftstellerin und ihrer Töchter aufeinander. Und in Paris erkunden Geschwister den modernen Lebensentwurf der Eltern anhand zurückgelassener Erinnerungsstücke. Wie bereits zuvor setzt Jarmusch auf Episoden, die von stimmungsvollen Beobachtungen und reduzi
Di, 3.3., 18:00
Classic Line
Pillow Talk
Gemessen an der Prüderie Hollywoods in den 1950er-Jahren ist PILLOW TALK überraschend offen in Bezug auf die Sexualität der weiblichen Figur: Doris Day, das Mädchen von nebenan, verwandelt sich zum Sexsymbol, während der stereotype Mann seinen Spott abbekommt. So unvorstellbar aus heutiger Sicht der Konflikt um die gemeinsame Nutzung eines Telefonanschlusses einer Innenarchitektin und eines Komponisten scheint – der Wandel der Genderrollen erscheint zeitlos und wird auf enorm amüsante Weise verh
Di, 3.3., 18:30
Jim Jarmusch
Broken Flowers
Graue Haare hat er inzwischen, der einstige Frauenschwarm Don, der zu Beginn einen anonymen Brief auf rosa Papier erhält und erfährt, dass er einen Sohn hat. Eigentlich bewegt ihn diese Nachricht kaum, erst sein Nachbar bringt ihn dazu, sich auf die Reise zu den vier noch lebenden Ex-Freundinnen und potenziellen Müttern zu machen … Ein bittersüßer Road-Trip in warmen Farben, in dem Bill Murray einmal mehr den Meister des Understatements gibt. (Florian Widegger)
Di, 3.3., 19:45
Second Life
Die Welt der Sensationen THE BIG CIRCUS
Groß, größer, am größten scheint das Motto zu sein, wenn es um den Konkurrenzkampf zweier Zirkusunternehmen geht. Als ein Gangster Vorstellungen sabotiert, steht alles auf dem Spiel. Wie die Handlung, war auch die Produktion dieses Films pompös ausgerichtet. Man setzte auf Stars der 1950er-Jahre (Mature, Fleming, Price, Lorre), riesige Sets, Technicolor und Cinemascope. Ein letztes Aufbäumen des klassischen Hollywood-Kinos gegenüber dem kleinen TV-Bildschirm. (Raimund Fritz)
Di, 3.3., 20:15
Sergei Loznitsa
Stschastje Mojo MY JOY
In seinem Spielfilmdebüt führt Loznitsa jene dunklen Strömungen weiter, die er zuvor im Dokumentarischen freigelegt hat. Aus Geschichten, aufgeschnappt auf langen Fahrten durch die russische Provinz, entsteht ein Mosaik aus Härte, Zufall und Entwurzelung. Was als Roadmovie beginnt – LKW-Fahrer Georgi rollt durch endlose Wälder und verlassene Dörfer – löst sich bald aus der linearen Form. Begegnungen kippen unvermittelt in andere Zeiten und Realitäten; Erinnerungen brechen wie Fremdkörper in die
Di, 3.3., 20:45
Jim Jarmusch
Ghost Dog: The Way of the Samurai
Ein moderner Samurai arbeitet als Auftragskiller und strukturiert sein Leben durch Rituale: Taubenpflege, Studium alter Texte, penible Einsatzvorbereitung. Als seine Loyalität gebrochen wird, folgt Vergeltung und soziale Isolation. Jarmusch nutzt Tauben, Swing und handschriftliche Notizen als moralische Marker. Gewalt ist stilisiert und ironisiert. Trockener Witz, rituelle Strenge und die Frage nach der Überlebensfähigkeit archaischer Ehre in der modernen Stadt. (Otto Römisch) Aus logistischen
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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