Aktuelles Programm
Fr, 3.10., 18:00
Konrad Wolf
Professor Mamlock
Der jüdische Professor Mamlock, Chefarzt einer chirurgischen Klinik, glaubt an Vernunft und Humanismus, selbst als die Nazis 1933 die Macht übernehmen und der Antisemitismus bedrohlich zunimmt. Erst nachdem er seine Arbeit verliert, bricht sein Glaube zusammen … Das Theaterstück seines Vaters ist eines der bedeutendsten Werke deutscher Exilliteratur. Die Verfilmung verdeutlicht, wie ein bürgerlicher Kulturmensch an den Konflikten seiner Zeit zugrunde geht. (Florian Widegger) So 12.10.: Mit eine
Fr, 3.10., 18:30
Classic Line
Il vangelo secondo Matteo DAS 1. EVANGELIUM – MATTHÄUS
Gibt es einen schöneren, wahrhaftigeren Film über Leben, Leiden und Wunder Jesu – und über seinen geradezu sozialrevolutio- nären Gehalt (»sanft im Herzen, aber nie im Denken«) als diesen? Der Marxist Pasolini befreit das Genre des Bibelfilms von Pomp und Pathos, indem er sich gänzlich auf die Kraft der Worte und Taten verlässt, auf die karge Schönheit der unberührten Land- schaften Süditaliens und auf die ungeschminkten Gesichter seiner Laiendarsteller, die er zum großen Teil vor Ort gefunden h
Fr, 3.10., 19:00
Karin Brandauer
Sidonie
Geschichtsunterricht über geschändete Nächstenliebe: Das elternlose Romababy Sidonie wird im Februar 1934 von der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Arbeiterfamilie Breitner in Pflege genommen. Unter ihrem Schutz überlebt das Mädchen, bis es den Pflegeeltern im März 1943 von der NS-Bürokratie entrissen und im KZ Auschwitz ermordet wird. Karin Brandauers Version verewigt den authentischen Fall fürs filmische Gedächtnis der Nation. Das Ende steht leitmotivisch am Beginn: Die Lebenszüge von Vat
Fr, 3.10., 20:00
Un gran casino
Un gran casino
In seinen Filmen begibt sich Daniel Hoesl auf die Spur des Kapitals und fördert dabei so manche Monstrosität zu Tage. Eine solche manifestiert sich hier in Form eines »großen Casinos« (oder Chaos – je nachdem), einem brutalistischen Bau, der wie ein Relikt aus vergessenen Tagen aus der ansonsten malerischen Landschaft des Lago di Lugano herausragt.Rien ne va plus heißt es 2018 für den einst größten Spieletempel Europas nach Skandalen rund um Geldwäsche und Prostitution – ein paar Jahre später di
Fr, 3.10., 21:00
Karin Brandauer
Ein Sohn aus gutem Hause
Wien, zur k.-u.-k.-Zeit: Weil die Mutter aufgrund eines außerehelichen Verhältnisses von der Familie verstoßen wird, schickt der gestrenge Vater den 13-jährigen Max aufs Gymnasium nach Prag. Dort freundet er sich mit dem kultivierten Karl an, der auffallend häufig Körperkontakt sucht … Lukas Förster: »Es drängt sich der Eindruck einer Welt auf, die sich dem kommenden Krieg ergibt, ohne zu realisieren, dass sie selbst es ist, die ihn hervorbringt.« (Florian Widegger)
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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