Aktuelles Programm
Mi, 12.11., 18:00
Vertriebenes Lachen.
Ich und die Kaiserin
Am 22.2. – nicht ganz einen Monat, nachdem Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde – erschien ICH UND DIE KAISERIN. Der Film kam gut an, er sei »eine Marke für Sektfreunde«, flott und schmissig. Es war Hollaenders erste Regiearbeit, wenige Tage nach der Uraufführung wurde seine Wohnung von Nazis verwüstet. Paul Morgan, der Berlin 1933 verließ und nach Wien zurückging, ist in der kleinen, aber eindrücklichen Rolle des Fahrraderfinders zu sehen. (Kristina Höch)
Mi, 12.11., 18:30
Vertriebenes Lachen.
Donnerwetter, Monty Banks! PLAY SAFE
In den USA wurde PLAY SAFE 1927 uraufgeführt, 1928 erschien er in Deutschland als DONNERWETTER, MONTY BANKS! Mit Hermann Kosterlitz übernahm Paul Morgan die deutsche Bearbeitung des Films, »der alle Logik über den Haufen wirft«. Der verschollen geglaubte Stummfilm wurde 2024 im Berliner Bundesarchiv wiederentdeckt. Slapstick vom Feinsten – wilder Pferderitt und spektakuläre Auto- bzw. Zugfahrt in halsbrecherischem Tempo inklusive. (Kristina Höch) Mit Live-Musikbegleitung von Roman Hauser
Mi, 12.11., 19:30
So This Is Vienna
Stummfilm trifft Operette: Ernst Lubitschs Stummfilmklassiker „So This Is Paris“ wird live auf der Bühne neu inszeniert – frech, überraschend und mit musikalischen Highlights aus Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“ kombiniert. Tickets & Infos
Mi, 12.11., 20:00
Matarsak – Die Vogelscheuche
Matarsak - Die Vogelscheuche
Für seinen neuen Film, den Houchang Allahyari wieder gemeinsam mit dem iranischen Regisseur Babak Behdad ersonnen hat, bildet der Völkermord an Hunderttausenden Armeniern zwischen 1915 und 1923 im Osmanischen Reich ein fast unsichtbares Fundament. Im Zentrum steht die Begegnung eines Soldaten mit Lida, einer jungen Frau, die als Vogelscheuche verkleidet auf den Feldern umherstreift und für Unverständnis bei den Älteren sorgt. Auf dem Friedhof hält sie Zwiesprache mit den Toten: Sie ist eine Nach
Mi, 12.11., 20:30
Classic Line
Night of the Living Dead
Der Beginn einer neuen Ära des Horrorkinos verpflanzt den exotischen Zombiemythos ins amerikanische Heartland, wo die tumben Wiedergänger in Scharen auf der Suche nach lebendem Fleisch umherstreifen. Als Allegorie auf die Stimmungslage eines gespaltenen Landes, gezeichnet von Rassenunruhen, Vietnamkrieg und dem Zerbröseln des amerikanischen Wertefundaments, bleibt am Schluss nur die Erkenntnis, dass die größte Gefahr immer noch von uns Un-Toten ausgeht. (Florian Widegger)
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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