Sa, 11.4., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Hier kommt Lola!
Lola, neun Jahre alt, zieht mit ihren Eltern in die große Stadt und sehnt sich nach einer neuen, besten Freundin. Leicht umzusetzen ist dieser Wunsch aber nicht, ihr erster Versuch mit Annemarie scheitert, eine weitere hat keinen Termin mehr frei und die Sitznachbarin in der Schule riecht nach Fisch. Lola schreibt ihren Wunsch daher auf ein Kärtchen und klebt dieses auf einen Luftballon. Ein flotter, bunter Film mit viel Musik nach der bekannten Buchreihe von Isabel Abedi.
(Raimund Fritz)
Sa, 11.4., 16:30
Classic Line
Mujeres al borde de un ataque de »nervios«
FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS
Für Synchronsprecherin Pepa bricht eine Welt zusammen, als ihr Liebhaber Iván ihr per Telefon den Laufpass gibt. Ihre Freundin Candela hingegen hat sich in einen schiitischen Terroristen verliebt, der von der Polizei gesucht wird. Als dann auch noch Iváns erwachsener Sohn Carlos mit seiner Verlobten in Pepas Wohnung auftaucht, spitzt sich die Situation immer weiter zu … Am Rande des Nervenzusammenbruchs stehen Almodóvars Filmfiguren immer gerne, wenn sie, sich ganz dem Gesetz der Begierde unter
Sa, 11.4., 17:45
Mirella
Mirella
Die abenteuerliche Geschichte der legendären Fotografin Mirella Ricciardi, die die schwindende Schönheit des Lebens mit ihrer Kamera eingefangen hat und nun hinter der Linse verborgen bleiben will. In Kenia als Tochter europäischer Eltern geboren, wuchs sie inmitten des Optimismus und der Widersprüche eines untergehenden Imperiums auf. Ihre Fotografien aus Ostafrika, später veröffentlicht unter dem Titel VANISHING AFRICA, brachten ihr Ruhm, wurden aber auch kontrovers aufgenommen, da sie vom kol
Sa, 11.4., 18:00
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
Lost in Territories
Vor dem Hintergrund der Spannungen im Westjordanland bietet LOST IN TERRITORIES einen düster-komischen und zutiefst menschlichen Einblick in das Leben jenseits der Schlagzeilen. In fünf miteinander verwobenen Geschichten zieht der Film unerwarteten Humor aus dem Unmöglichen. Er zeigt, wie sich einfache Begegnungen zwischen Nachbarn in surreale Herausforderungen des Überlebens und des Verständnisses verwandeln. Jüdische und arabische Nachbarschaften, die durch Angst, Zäune und die Geschichte des
Sa, 11.4., 18:30
Claire Denis zum 80. Geburtstag
Beau travail
DER FREMDENLEGIONÄR
In Dschibuti dient der ehemalige Unteroffizier Galoup in der Fremdenlegion. Eine Welt geprägt von Ritualen und Disziplin. Sein geordnetes Leben gerät ins Wanken, als der junge Soldat Sentain in die Einheit kommt und ihn zugleich irritiert wie fasziniert. Galoup beobachtet ihn mit wachsender Fixierung, die sich in Eifersucht, Misstrauen und schließlich in destruktive Entscheidungen verwandelt. Denis adaptiert Motive aus Melvilles Billy Budd und übersetzt sie in ein körperliches, rhythmisches Kino
Sa, 11.4., 19:45
History of Horror #1
Les diaboliques
DIE TEUFLISCHEN
Internatsdirektor Michel Delassalle ist ein derart tyrannischer Zeitgenosse, dass sich sogar seine Geliebte mit seiner herzkranken Ehefrau zusammentut, um seinem Terror ein Ende zu bereiten. Die beiden planen den perfekten Mord … Dass Henri-Georges Clouzot auch als französischer Hitchcock gilt, kommt nicht von ungefähr, hatte der master of suspense selbst an der Boileau-Narcejac-Vorlag Interesse bekundet – und später mit VERTIGO eine andere verfilmt. LES DIABOLIQUES lebt von der zermürbenden Spa
Sa, 11.4., 20:15
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
Mariana's Room
1943 im westukrainischen Tschernowitz: Um ihn vor der Deportation zu retten, vertraut Yulia, eine Jüdin, ihren elfjährigen Sohn Hugo ihrer Kindheitsfreundin Mariana an, die als Prostituierte in einem Bordell arbeitet. Dort gehen deutsche Soldaten täglich ein und aus. Eingesperrt in dem kleinen Schrank von Marianas Schlafzimmer besteht Hugos Dasein aus Geräuschen und Szenen, die er durch die Wände hört. Durch kontrastreiche Lichteffekte übersetzt die Kamera Hugos Fantasien in eindrucksvolle Bild
Sa, 11.4., 20:45
Lars von Trier
Epidemic
Zwei Filmemacher schreiben ein Drehbuch über eine Seuche. Während sie daran arbeiten, scheint sich die in ihrer Fantasie ersonnene Epidemie auch in der Realität auszubreiten … EPIDEMIC ist Selbstreflexion und Sabotage zugleich: ein Film über das Erzählen, der seine eigene Erzählung permanent untergräbt. Von Trier, der hier zum einzigen Mal eine Hauptrolle übernommen hat, interessiert sich weniger für Figuren als für Strukturen und zeigt Mut zum Risiko. Die Sepia-Bilder des Vorgängers weichen tro