Aktuelles Programm
Mi, 14.1., 17:45
Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes
Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes
Die kränkelnde preußische Königin wünscht sich sehnlichst ein Porträt ihres Freundes, des Philosophen, Erfinders und Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz. Zunächst scheitert ein herablassen- der »Meister« (grandios: Lars Eidinger), der seinen Gegenstand lieber in vorgefertigte Schablonen einfassen möchte, am listigen Gegenüber. Dann erhält eine niederländische Malerin, die sich als Mann ausgibt, ihre Chance … Mit über 90 Jahren hat Edgar Reitz (HEIMAT) noch einmal einen Film gedreht und
Mi, 14.1., 18:00
Die Filmgeschichte ist weiblich #1
Making a Man of Her
Im Zentrum dieses Programms stehen drei Filme mit Edna »Billy« Foster, einer Kinderdarstellerin, die zwischen ihrem achten und 14. Lebensjahr meistens in die Rollen von wilden Burschen in Filmen der Biograph Company schlüpfte. Als »Little Billy« verliebt sie sich etwa in die Lehrerin, gerät in die Hände zweier gefährlicher Landstreicher und gibt das unliebsame neugeborene Geschwisterchen im Zoo an seinen rechtmäßigen Besitzer zurück: den Storch. Umrahmt werden die drei Arbeiten von einer Folge d
Mi, 14.1., 18:30
David Bowie Moviestar
Absolute Beginners
London, 1958. Der junge Colin verliebt sich in das Model Suzette, die zieht den alten, reichen Henley vor. Dieser und sein Kollege Vendice Partners, ein skrupelloser Werbemensch, planen ein Luxusimmobilienprojekt und sorgen gezielt für Rassenunruhen. Eine Sehnsuchts-/Liebeserklärung des damals knapp 30-jährigen Julien Temple an die einzig »wahre« Teenager-Subkultur, gepackt in eine stylishe und prominent umwickelte Sozio-Musical-Mischkulanz. (Silvia Breuss)
Mi, 14.1., 19:45
Agatha Christie - Die »Queen of Crime« im Kino
Witness for the Prosecution
London, Nachkriegszeit. Der greise Strafverteidiger Sir Wilfrid Robarts nimmt trotz Herzleidens einen letzten Fall an: Leonard Vole, charmant und undurchsichtig, wird des Mordes an einer wohlhabenden Witwe beschuldigt. Doch die eigentliche Sprengkraft liegt in seiner kühlen, widersprüchlichen Frau Christine. Wilder verwandelt Agatha Christies Bühnenstück (das wiederum auf ihrer Kurzgeschichte »Traitor’s Hands« aus dem Jahr 1925 basiert) in ein komplexes wie komisches Spiel aus Spiegeln und Rolle
Mi, 14.1., 20:00
B wie Bartleby
B wie Bartleby
I would prefer not to – Wie ein roter Faden zieht sich der Satz aus Herman Melvilles Erzählung Bartleby, der Schreiber durch Angela Summereders neuen Film: mal deutlich ausgesprochen, mal verborgen hinter einer der vielen Begegnungen und daraus resultierenden Geschichten. Die filmische Auseinandersetzung mit der Verweigerung war ursprünglich eine Herzensange­ legenheit des verstorbenen Partners Benedikt Zulauf, die Summereder nun in ihre eigenen Hände nimmt, sie zur ihrigen macht. Ausgehend von
Mi, 14.1., 20:45
David Bowie Moviestar
Velvet Goldmine
Brian Slade erfindet sich im Glam der 1970er neu – und verliert sich darin. Curt Wild ist sein anarchischer Widerpart, ein Funke zwischen Ekstase und Selbstzerstörung. Haynes feiert in seiner fiebrigen Hommage das Maskenhafte, die Sehnsucht nach Freiheit. Ohne Nostalgie, aber mit elektrischer Intensität entsteht ein schimmernder Mythos über Kunst als Identität und das schöne Scheitern: »Was zählt, ist die Legende, die um dich entsteht.« (Florian Widegger)
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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