Aktuelles Programm
Do, 13.11., 18:00
Vertriebenes Lachen.
Die Reise um die Erde in 80 Tagen
1918 ging Paul Morgan nach Berlin und war rasch beim deutschen Film gefragt. Richard Oswald hatte er 1910 in Wien kennengerlernt. Das Drehbuch von DIE REISE UM DIE ERDE IN 80 TAGEN beruht auf Jules Vernes Le tour du monde en 80 jours, hinzugefügt wurden Detektivstory und neue Figuren. Morgan spielte John Forster, den Diener von Phileas Fogg, der sich seine Stelle abkaufen lässt und seinen pedantischen Herrn dazu bringen muss, ihn zu entlassen. (Kristina Höch) Mit Live-Musikbegleitung von Elaine
Do, 13.11., 18:30
Matarsak – Die Vogelscheuche
Matarsak - Die Vogelscheuche
Für seinen neuen Film, den Houchang Allahyari wieder gemeinsam mit dem iranischen Regisseur Babak Behdad ersonnen hat, bildet der Völkermord an Hunderttausenden Armeniern zwischen 1915 und 1923 im Osmanischen Reich ein fast unsichtbares Fundament. Im Zentrum steht die Begegnung eines Soldaten mit Lida, einer jungen Frau, die als Vogelscheuche verkleidet auf den Feldern umherstreift und für Unverständnis bei den Älteren sorgt. Auf dem Friedhof hält sie Zwiesprache mit den Toten: Sie ist eine Nach
Do, 13.11., 19:30
So This Is Vienna
Stummfilm trifft Operette: Ernst Lubitschs Stummfilmklassiker „So This Is Paris“ wird live auf der Bühne neu inszeniert – frech, überraschend und mit musikalischen Highlights aus Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“ kombiniert. Tickets & Infos
Do, 13.11., 20:15
Classic Line
One Flew Over the Cuckoo's Nest EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST
Wegen Verführung einer Minderjährigen verurteilt, täuscht McMurphy eine psychische Krankheit vor, um sich den Gefängnisaufenthalt zu erleichtern. Prompt landet er in der Anstalt – und in einer sadistischen Diktatur. Die despotische Oberschwester unterdrückt mit einer Schar Wärter jede individuelle Regung, die »Behandlung« besteht in erster Linie aus Psychopharmaka und Elektroschocks. McMurphy stellt sich gegen das System und beginnt, die Insassen aufzuwiegeln. Was irreversible Folgen hat … Jack
Do, 13.11., 20:45
Landvermessung #9
Totschweigen
Bei Grabungen am Friedhof von Rechnitz tritt das Verdrängte zutage: Zehn Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier 180 jüdische Zwangsarbeiter erschossen und verscharrt. Isidor Sandorffy bemüht sich, die Opfer exhumieren und nach jüdischem Ritual bestatten zu lassen – in Rechnitz stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Vier Jahre Arbeit liegen diesem bemerkenswerten Dokument zugrunde, das zur Entstehung einer neuen Gedenkkultur beitrug. (Vrääth Öhner/Florian Widegger)
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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