Sa, 28.2., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Emil und die Detektive
Emil fährt nach Berlin, um seine Großmutter zu besuchen, der er auch etwas Geld übergeben soll. Obwohl Emil vorsichtig ist, wird er im Zug von einem Dieb bestohlen. In der Großstadt angekommen, kann Emil den Gauner noch ausfindig machen und bekommt bei der Verfolgung Unterstützung von Pony Hütchen, Gustav mit der Hupe, Mittenzwei und dem kleinen Dienstag, einer Rasselbande, die sich vor Ort auskennt. Nach dem berühmten Kinderbuch von Erich Kästner abenteuerlich und humorvoll umgesetzt.
(Raimund
Sa, 28.2., 16:30
Wild Weekend Goes East
Eine Faust wie ein Hammer
ONE-ARMED BOXER
China, Ende der Qing-Dynastie: Brutale Kampfschulen terrorisieren die Bevölkerung. Schüler Tien-Lung verliert bei einer Auseinandersetzung seinen Meister und seinen linken Arm – und sinnt verständlicherweise auf Rache. Jimmy Wang Yu, Regisseur und Star zugleich, entfesselt einen kompromisslosen Stil: roh, direkt, ohne erzählerischen Ballast. Der ONE-ARMED BOXER wird zum blutigen Höhepunkt eines Martial-Arts-Kinos, das von purer Körperlichkeit lebt.
(Florian Widegger)
Sa, 28.2., 17:30
Jim Jarmusch
Down by Law
Drei Gefangene – ein Pimp, ein Radio-DJ und ein italienischer Tourist – entwickeln trotz Missverständnisse eine fragile Gemeinschaft und Solidarität. Langsame Einstellungen, präzise Bildführung und skurrile Dialoge verwandeln Flucht und Stillstand in eine poetische Choreografie. Ein frühes Ensemblewerk aus Musikszene, Planet Indie und europäischem Kino, das Jarmuschs kollaborativen Stil und seine Vorliebe für Außenseiterfiguren schärfte.
(Otto Römisch)
Sa, 28.2., 18:00
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Mit seinem aktuellen Spielfilm entfaltet Jarmusch ein dreiteiliges Familienmosaik. In den USA treffen Geschwister ihren rätselhaften Vater und was er vorgibt zu sein. In Dublin prallen Tradition und Gegenwart beim jährlichen Teetreffen einer Schriftstellerin und ihrer Töchter aufeinander. Und in Paris erkunden Geschwister den modernen Lebensentwurf der Eltern anhand zurückgelassener Erinnerungsstücke. Wie bereits zuvor setzt Jarmusch auf Episoden, die von stimmungsvollen Beobachtungen und reduzi
Sa, 28.2., 18:30
Wild Weekend Goes East
Lustvoll eine Schlange streicheln
BŌKŌ SHŌJO NIKKI: MESU
Vom frivolen Titel sollte man sich bloß nicht in die Irre führen lassen, denn Hiroshi Mukais Film ist alles andere als lustig, sondern erzählt von einer jungen Frau, der der soziale Aufstieg aus der herunterge- kommenen Vorstadt nicht erlaubt ist – im Gegenteil: Weil sie immer an die Falschen gerät, bleibt ihr am Schluss nichts mehr übrig. Starker Tobak, eingefangen in perfekt kadrierten wie brutalen Cinemascope-Bildern, mehr schwarz als weiß.
(Florian Widegger)
Sa, 28.2., 19:45
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Mit seinem aktuellen Spielfilm entfaltet Jarmusch ein dreiteiliges Familienmosaik. In den USA treffen Geschwister ihren rätselhaften Vater und was er vorgibt zu sein. In Dublin prallen Tradition und Gegenwart beim jährlichen Teetreffen einer Schriftstellerin und ihrer Töchter aufeinander. Und in Paris erkunden Geschwister den modernen Lebensentwurf der Eltern anhand zurückgelassener Erinnerungsstücke. Wie bereits zuvor setzt Jarmusch auf Episoden, die von stimmungsvollen Beobachtungen und reduzi
Sa, 28.2., 20:15
Sergei Loznitsa
The Natural History of Destruction
Luftkrieg – Die Naturgeschichte der Zerstörung
Loznitsa widmet sich den alliierten Bombardierungen deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg. Das Material, auf das er zurückgreift, bildet zwei Ebenen ab: die Maschinerie, die auf Effizienz getrimmt ist, und die menschliche Seite, die in den Trümmern zurückbleibt. Er fragt nicht, wer gewinnt und verliert, was Schuld und Moral bedeuten. Es geht nicht darum, ob Zerstörung gerechtfertigt sein kann, sondern, was sie im Bild hinterlässt, sobald die Erklärungen verstummen.
(Florian Widegger)
Sa, 28.2., 20:45
Wild Weekend Goes East
Uzumaki
Am besten, man verrät gar nicht so viel – außer, dass Spiralen und Schnecken in diesem originellen wie unheimlichen Kleinod eine ganz besondere Rolle spielen. Wie ein feuchter, schleimiger Traum legt sich das flirrende Panoptikum aus wirbelnden Formen und verzerrten Perspektiven auf die Sinne: Eine kosmische Parabel über eine Welt, die unausweichlich ins Schleudern gerät – verstörend, seltsam schön und schwer wieder abzuschütteln.
(Florian Widegger)