Vom frivolen Titel sollte man sich bloß nicht in die Irre führen lassen, denn Hiroshi Mukais Film ist alles andere als lustig, sondern erzählt von einer jungen Frau, der der soziale Aufstieg aus der herunterge- kommenen Vorstadt nicht erlaubt ist – im Gegenteil: Weil sie immer an die Falschen gerät, bleibt ihr am Schluss nichts mehr übrig. Starker Tobak, eingefangen in perfekt kadrierten wie brutalen Cinemascope-Bildern, mehr schwarz als weiß.
(Florian Widegger)
Regie: Hiroshi (= Kan) Mukai
Land: JP
Jahr: 1968
Buch: Yutaka Sō
Kamera: Juta Sol
Musik: Takashi Akutagawa
Mit: Kemi Ichiboshi, Keisuke Akitsu, Shinji Kubo, Yoko Yoshino
Format: 35mm, s/w
Fassung: Deutsche Fassung
Länge: 77 min
Im Rahmen von:
Retrospektive: Wild Weekend Goes East