Sa, 21.2., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Emil und die Detektive
Emil fährt nach Berlin, um seine Großmutter zu besuchen, der er auch etwas Geld übergeben soll. Obwohl Emil vorsichtig ist, wird er im Zug von einem Dieb bestohlen. In der Großstadt angekommen, kann Emil den Gauner noch ausfindig machen und bekommt bei der Verfolgung Unterstützung von Pony Hütchen, Gustav mit der Hupe, Mittenzwei und dem kleinen Dienstag, einer Rasselbande, die sich vor Ort auskennt. Nach dem berühmten Kinderbuch von Erich Kästner abenteuerlich und humorvoll umgesetzt.
(Raimund
Sa, 21.2., 17:00 - 21:00
First Action Heroes
First Action Heroes
Ausstellung
Im Mezzanin des METRO Kinokulturhauses wird es ab 16. Januar 2026 actionreich: Begleitend zur Filmreihe widmet sich die Ausstellung FIRST ACTION HEROES den verwegenen Vertreter*innen des Sensationsfilms und dem frühen Action- und Abenteuerfilm selbst. In Österreich und Deutschland machten sich einige waghalsige Filmemacher*innen mit der Inszenierung und Darstellung von aktionsbetonten Detektiv- und Kriminalfilmen, die lebensbedrohliche Stunts, nervenaufreibende Akrobatik, Begegnung mit Raubtiere
Sa, 21.2., 17:30
Ellen Richter: Die große Unbekannte des Weimarer Kinos
Schatten der Weltstadt
Ellen Richters düsterster Film. Nach dem Mord an ihrem Ehemann, einem nach außen galanten, in Wirklichkeit aber brutalen und sadistischen Präfekten, wird Olly Bernard (Ellen Richter) vor Gericht gestellt. Die missbrauchte und gedemütigte Frau wird zwar freigesprochen, doch um ihren Ruf wiederherzustellen, macht sie sich auf eigene Faust in der Pariser Unterwelt auf die Suche nach dem wahren Täter.
(Philipp Stigsny / Oliver Hanley)
Mit einer Einführung von Brigitte Mayr
Sa, 21.2., 18:00
Sergei Loznitsa
Predstavlenie
REVUE
Wie sich ein Land erzählt: Aus propagandistischen Wochenschauen der 1950er- und 1960er-Jahre montiert, entfaltet REVUE ein Panorama sowjetischer Alltagsinszenierung: Industrie, Landwirtschaft, Weltraumfieber, Bühnenpathos und Chruschtschow-Rhetorik – alles in den Glanz der kommunistischen Verheißung getaucht. Loznitsa seziert akribisch die Mischung aus Härte, Ritual und Illusion und legt den Kern eines Systems frei, das sich selbst feiert.
(Florian Widegger)
Sa, 21.2., 18:30
Jim Jarmusch
Stranger Than Paradise
Willie, Freund Eddie und Cousine Eva bewegen sich zwischen New York, Cleveland und Florida. In langen Einstellungen und mit lakonischem Humor werden banale Alltagsmomente in eine Studie von Entfremdung, Freundschaft und Leere verwandelt. Dialogökonomie und karge Bildausschnitte lassen kleinste Gesten denkwürdig und beachtenswert erscheinen. Jarmuschs Film war sein internationaler Durchbruch und prägte das amerikanische Independent-Kino nachhaltig.
(Otto Römisch)
Sa, 21.2., 20:00
Classic Line
Manhattan
In Woody Allens Klassiker der intellektuell-romantischen Komödie kreuzen sich Liebesinteressen, während die Figuren Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle zu benennen. Stadtneurotiker Isaac versucht, seine Liebe zu Manhattan auszudrücken, indem er ein Buch schreibt, findet sich stattdessen aber in einer vielschichtigen Beziehung mit der Geliebten seines besten Freundes wieder. Und im Hintergrund steht die sich ständig verändernde, aber vertraute Stadt, die in wunderschönen Weitwinkelaufnahmen ein-
Sa, 21.2., 20:15
Dwa prokurora
Dwa prokurora
ZWEI STAATSANWÄLTE
Loznitsas neuer Film ist ein subversives Gerichtsdrama, angesiedelt im Jahr 1937, als sich die kommunistische Utopie längst in stalinistischen Terror verwandelt hatte. Ein junger Staatsanwalt, der noch an die Macht des Gesetzes glaubt, untersucht den Fall eines Gefangenen, dessen Brief ihn auf ein Unrecht aufmerksam macht. Mit jedem Schritt legt sich das ganze Ausmaß eines Systems offen, das keinerlei Wahrheit zulässt, und einer von Angst durchdrungenen Gesellschaft. Karge Kulissen und präzisen
Sa, 21.2., 20:45
Jim Jarmusch
Dead Man
William Blake (nicht der Dichter!) wird auf dem Weg in eine Arbeitssiedlung angeschossen und driftet in die Gesetzlosigkeit des späten 19. Jahrhunderts. Verwundet und desorientiert trifft er auf Nobody, einen stillen, witzig-scharfsinnigen indigenen Begleiter, der Blakes Schicksal als mythische Erzählung deutet und ihn durch eine Reihe von Prüfungen führt. Schwarz-Weiß, sparsame Dialoge und wiederkehrende Bildmotive (Blut, Rauch, Industrie-Relikte) – Jarmusch badet förmlich im Genre und erfindet