Do, 12.2., 17:00 - 21:00
First Action Heroes
First Action Heroes
Ausstellung
Im Mezzanin des METRO Kinokulturhauses wird es ab 16. Januar 2026 actionreich: Begleitend zur Filmreihe widmet sich die Ausstellung FIRST ACTION HEROES den verwegenen Vertreter*innen des Sensationsfilms und dem frühen Action- und Abenteuerfilm selbst. In Österreich und Deutschland machten sich einige waghalsige Filmemacher*innen mit der Inszenierung und Darstellung von aktionsbetonten Detektiv- und Kriminalfilmen, die lebensbedrohliche Stunts, nervenaufreibende Akrobatik, Begegnung mit Raubtiere
Do, 12.2., 17:30
Der Fleck
Der Fleck
Ein Sommernachmittag am Flussufer: Vielleicht hatte Simon etwas anderes vor, als seine Zeit dort zu verbringen, trotzdem steigt er ins Auto eines Bekannten, der dort mit seiner Clique abhängt. Anschluss zu finden, fällt ihm allerdings gar nicht so leicht – erst als er auf Marie trifft, taut er etwas auf. Zusammen lassen sie sich durch die Natur treiben … Zwischen Unsicherheiten und Sehnsüchten liegen jene Stimmungen, die der auf analogem Material gedrehte Film auf betörende Weise einfängt. Er fe
Do, 12.2., 18:00
Ellen Richter: Die große Unbekannte des Weimarer Kinos
Der Juxbaron
Eine umwerfende Verwechslungskomödie über Lügen, Manieren und Mitgiftjägerinnen. Bevor sie zum Film ging, spielte Ellen Richter 1914 in der Berliner Theaterinszenierung von Der Juxbaron mit und lernte dabei ihren späteren Ehemann Willi Wolff kennen. Zwölf Jahre später produziert sie diese Filmadaption, in der sie ausnahmsweise nicht mitspielt. Dafür wirkt neben Reinhold Schünzel ein aufstrebender Star in seiner ersten großen Rolle mit: Marlene Dietrich mit Monokel.
(Philipp Stigsny / Oliver Hanl
Do, 12.2., 18:30
Jim Jarmusch
The Dead Don't Die
In Centerville führt »Polar Fracking« zu einer Zombie-Apokalypse: Uhren bleiben stehen, Tiere verschwinden, die Toten steigen aus ihren Gräbern. Die örtliche Polizei kämpft gemeinsam mit der Schwert schwingenden Bestatterin gegen Untote mit fixen und ziemlich banalen Obsessionen. Iggy Pop, Sara Driver und andere Jarmusch- Wegbegleiter:innen tauchen als Zombies auf, Tom Waits als Einsiedler. Das Ende der Welt als absurde, selbstironische Komödie.
(Otto Römisch)
Do, 12.2., 19:30
Die Jahreszeiten
Die Jahreszeiten
AS ESTAÇÕES
In ihrem Langfilmdebüt bereist Maureen Fazendeiro die Region Alentejo und verwandelt dabei Landstriche, Erinnerungen und Legenden in eine fast mystische Kartografie des Vergangenen und des Gegenwärtigen. Im wahrsten Sinne des Wortes »verdichtet« sie Zeugnisse von Landarbeitern, Feldnotizen deutscher Archäologen, Lieder, Gedichte und lokale Mythen zu einem atmosphärischen Mythos. Ihre Bil- der (16 mm!) atmen Staub und machen staunen – sie überschreiben keine Geschichte, stattdessen versammeln sie
Do, 12.2., 20:00
Jim Jarmusch
Year of the Horse
Konzerte, Backstage-Momente und Super-8-Fragmente formen ein assoziatives Porträt von Neil Young and Crazy Horse auf Tour. Jarmusch verzichtet auf eine chronologische Erzählweise und arbeitet stattdessen mit einem rhythmischen, montageartigen Aufbau. Dröhnende Live-Sequenzen treffen auf nüchterne Bus-Gespräche. Bild und Ton schaffen unmittelbare Nähe zur Bandpraxis und loten das Verhältnis von Mythos, Arbeit und kollektiver Energie in der Live-Musik aus.
(Otto Römisch)
Do, 12.2., 20:45
Sergei Loznitsa
The Natural History of Destruction
Luftkrieg – Die Naturgeschichte der Zerstörung
Loznitsa widmet sich den alliierten Bombardierungen deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg. Das Material, auf das er zurückgreift, bildet zwei Ebenen ab: die Maschinerie, die auf Effizienz getrimmt ist, und die menschliche Seite, die in den Trümmern zurückbleibt. Er fragt nicht, wer gewinnt und verliert, was Schuld und Moral bedeuten. Es geht nicht darum, ob Zerstörung gerechtfertigt sein kann, sondern, was sie im Bild hinterlässt, sobald die Erklärungen verstummen.
(Florian Widegger)