Programm aktuell
So, 20.4., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Der tapfere kleine Toaster
Was machen fünf Haushaltsgeräte in einem Ferienhaus, wenn ihnen langweilig ist? Sie beschließen, ihren Besitzer in der Stadt aufzusuchen. Und so machen sich eine Tischlampe, ein Radio, eine Schmusedecke, ein Staubsauger und ein kleiner Toaster auf die Reise, die sehr turbulent ausfällt, denn wilde Tiere, ein Unwetter sowie ein Ersatzteiljäger kommen ihnen in die Quere. Ein witziger Zeichentrickfilm nach der Vorlage der »Bremer Stadtmusikanten«. (Raimund Fritz) Ab 6 Jahren
So, 20.4., 17:00
FREUDvolles Kino
Soljaris
Der Psychologe Kelvin wird auf eine den Planeten Solaris umkreisende Raumstation geschickt, auf der sich unerklärliche Dinge zutragen. Dort angekommen, findet er ein einziges Chaos vor. Von der ursprünglichen Besatzung sind nur mehr zwei übrig, die anderen starben unter mysteriösen Umständen. Eines Morgens erscheint ihm eine Frau, die seiner vor vielen Jahren verstorbenen Gattin aufs Haar gleicht … In Tarkowskis philosophischer Fabel materialisieren sich die geheimsten Wünsche, Ängste und Erinne
So, 20.4., 18:00
Ludwig Wüst
Zwei Frauen
Es beginnt mit einem Familienbesuch im Freizeitpark, dokumentiert auf Videokassette. Noch ist die Welt in Ordnung. Ein Jahr später ist der Mann tot und die Frau, Klara, erhält ein anderes Video, das sein dunkles Geheimnis lüftet. Nun liegt es an ihr, sich von ihrer Vergangenheit zu befreien … 24 Stunden im Leben einer Frau: Den Schmerz dieses doppelten Verlusts macht Sabine Haupt, mit der Wüst das Konzept entwickelt hat, bemerkenswert nachfühlbar. (Florian Widegger) Mi 9.4.: In Anwesenheit von
So, 20.4., 19:00
Landvermessung #4
Luzifer
In der Abgeschiedenheit der Berge leben eine zutiefst religiöse Frau und ihr erwachsener, geistig zurückgebliebener Sohn. Ihr Tagesablauf ist geprägt von Ritualen, Askese und Gebet. Doch so sehr sie die Menschen aus dem Tal auch meiden, irgendwann kündigen bedrohlich surrende Flugobjekte ihr baldiges Heraufkommen an … Ein Stück pures, überwältigendes, transzendentales Kino, wie man es definitiv nicht alle Tage sehen, spüren, ja erleben kann.
So, 20.4., 19:30
Landvermessung #4
Hotel
Irene tritt ihre neue Arbeitsstelle als Rezeptionistin in einem abgelegenen, aber umso renommierteren Berghotel an. Als sie erfährt, dass ihre Vorgängerin angeblich unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, findet sie sich zunehmend weniger zurecht: Immer fremder kommen ihr die Kolleg:innen und die – vor allem nachts – endlos-einsamen Flure vor, in denen sie sich schließlich mehr und mehr verliert … »Das Spiel mit Genre-Elementen hat mich schon immer gereizt. HOTEL war eine Art Fingerübung
So, 20.4., 20:30
FREUDvolles Kino
The Exorcist - Director's Cut
Aus der 12-jährigen Regan wird quasi über Nacht ein unheimliches Wesen, denn fremde, bösartige Kräfte scheinen von ihr Besitz ergriffen zu haben. Als die Schulmedizin nicht mehr weiterweiß, wendet sich ihre Mutter verzweifelt an die Kirche. Zwei Jesuitenpater nehmen sich ihrer an und versuchen, den Dämon mittels »the power of Christ« auszutreiben … Friedkins THE EXORCIST sorgte bei seiner Uraufführung für Schwindelanfälle, Gesprächsstoff und einen Run auf die katholische Kirche. Was wenig verwun
So, 20.4., 21:00
Classic Line
Angst
Gerade aus der Haft entlassen, wird ein Mann schon wieder von Mordgelüsten geplagt. In einem einsamen Haus am Waldrand findet er bereits seine nächsten Opfer … Bei seiner Uraufführung ein Skandal, danach lange Zeit unter Verschluss, inzwischen Kult. Enorm effizient erzählt erlaubt der kompromisslose Abstieg in die Psyche eines Mörders kaum Atempausen. Ein Film, wie es ihn in Österreich davor und danach nie gab – nach einer wahren Begebenheit. (Florian Widegger)
Programmübersicht
Retrospektive
Do, 5. März - Fr, 3. April
Ida Lupino – Female Hollywood Die Filmgeschichte ist weiblich #3
In einer Industrie, in der die Regeln von Männern geschrieben werden, wird Ida Lupino (1918–1995) eine zentrale Figur der Filmgeschichte. Zunächst als Schauspielerin bekannt, nutzt sie ihre Position früh, um sich Freiräume und künstlerische Autonomie zu erkämpfen. Als Mitbegründerin der unabhängigen Produktionsfirma The Filmakers und eine der ersten Regisseurinnen Hollywoods dreht sie zwischen 1949 und 1953 eine Handvoll Filme, die sich den Studiokonventionen entziehen. Die Tochter eines britis
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Do, 5. März - Di, 7. April
Iran hautnah. Filme von Jafar Panahi
»Wenn die Welt heute nicht auf diese eklatante Gewalt reagiert, dann ist nicht nur der Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr.« Mit einem flammenden Plädoyer meldet sich Jafar Panahi bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises Mitte Jänner zu Wort. Ein furchtloser Filmemacher, dessen Werk seit Jahrzehnten aus konkreter Erfahrung mit Verboten, Drohungen und Gefängnisstrafen entsteht und dabei mit untrüglichem Gespür für Zwischentöne künstlerische und moralische Fragen verhandelt. Unsere Retro
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Mo, 9. März - Di, 7. April
Tribute to Jerry Lewis
Für die einen gilt er als Inbegriff des neurotischen Slapstickers, für die anderen ist er ein radikaler Erneuerer der Filmkomödie. Vermutlich war er stets beides zugleich – und noch mehr: Schauspieler, Regisseur, Autor, Theoretiker seines eigenen Spiels. Kaum ein Komiker hat so kompromisslos an einer Form gearbeitet und dabei so viele Irritationen ausgelöst wie Jerry Lewis (1926–2017) – eine jener Figuren der Filmgeschichte, deren Bedeutung sich erst jenseits einfacher Zuschreibungen erschließt.
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Mo, 16. März - Di, 7. April
Andrzej Wajda Geschichte und Gewissen
Kaum ein anderer Regisseur hat das polnische Kino – und das europäische Nachkriegskino insgesamt – so nachhaltig geprägt wie Andrzej Wajda (1926–2016). Geboren in eine Generation, deren Biografien von Krieg, Besatzung und politischer Gewalt unwiderruflich gezeichnet wurden, macht er das Kino zu einem Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerung und Verantwortung. Der Mord an seinem Vater im Kontext des Massakers von Katyn, bei dem 1940 Tausende polnische Kriegsgefangene vom sowjetischen
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Di, 17. März - Di, 24. März
Erinnerung und Vision. Kino aus Israel nach dem 7. Oktober ’23
Wie, mit welchen narrativen und ästhetischen Mitteln, kann sich die israelische Filmkultur den Ereignissen des 7. Oktober 2023 und den daraus entstehenden Folgen filmisch nähern? Wie können Schmerz und Leid, aber auch Resilienz und Hoffnung dokumentarisch und fiktional auf die Leinwand gebracht werden? Und wie kann und wird die israelische Filmkultur Erinnerung und Vision so verbinden, dass bleibende filmische Werke entstehen? Die folgende Reihe ist ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit mit der
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Do, 26. März - Di, 7. April
Hans Scheugl
»Mein erster Film heißt MILIZ IN DER FRÜH. Die Miliz, die Menschen sucht und abholt, trug 20 Jahre nach Kriegsende keine Uniform, sondern tarnte sich mit Biederkeit und lebte fast unerkannt im Inneren der Gesellschaft. Diese Ambivalenz zeigt sich in meinem Film: Täter spielen Opfer, gar nicht so leicht, sich auszukennen. Heute tragen Milizen wieder Uniform (oder Springer- stiefel) und haben Namen wie ICE und stehen nicht nur in der Früh vor der Tür, womit die Sache klar ist. So deutlich erkennba
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Kinostart
Film
Universität
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Living Collection
Nicht nah genug! Komm näher, sei nicht so scheu! Näher, näher, nein, warte, das ist zu nah. Verschwinde bitte… Oh nein, komm zurück! Das Verlangen nach Verbindung, Verständnis und Liebe ist ein zentrales Gefühl der Menschlichkeit. Manchmal führt dieses Streben zur Tragödie, manchmal zum Glück und manchmal ist es eine schmerzhafte Verschmelzung von beidem. Das Filmprogramm wurde von Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung „Der rote Faden“ am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenscha
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Festival