Programm aktuell
Sa, 13.12., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Pippi geht von Bord HÄR KOMMER PIPPI LÅNGSTRUMP
Pippi möchte mit ihrem Vater ins Taka-Tuka-Land fahren, doch ihre Freunde Tommy und Annika sind darüber so traurig, dass sie die Reise vorerst verschiebt. Stattdessen erleben sie witzige Abenteuer mit Krummelus-Pillen und einer Sachensuche. Auch der Zeichenunterricht in der Schule ist eine Herausforderung. Die Tage vergehen, es beginnt zu schneien, und plötzlich steht Weihnachten vor der Tür. Wie Pippi Langstrumpf diese wohl verbringen wird? (Raimund Fritz)
Sa, 13.12., 17:00 - 21:00
Schnitzlers Traummaschine
Kaiserpanorama Ausstellung
San Francisco: Schnitzler-Besuch am 2.6.1906 Vor 70 Jahren, am 1. Jänner 1955, schloss Wiens letzte Panorama-Filiale am Stubenring Nr. 12; damit ging eine heute fast vergessene Ära des optischen Reisens rund um die Welt in Farbe und 3D zu Ende. Um 1900 war das Kaiserpanorama ein in fast allen Städten Mitteleuropas vertretenes populäres Massenmedium, eine Illusionsmaschine, die mit wöchentlich wechselnden Bilderserien das Publikum der aufbrechenden Moderne faszinierte. Ein regelmäßiger und bege
Sa, 13.12., 17:30
Simply Audrey!
How to Steal a Million
Um zu verhindern, dass eine berühmte Skulptur als Fälschung ihres Großvaters entlarvt wird, muss Nicole diese aus einem Pariser Museum stehlen. An ihrer Seite: Simon, ein gutaussehender Einbrecher, den sie zufällig erwischt, als er gerade in ihr Haus einsteigt. Audrey Hepburn, stets elegant in Givenchy, und Peter O’Toole verleihen der raffinierten Gaunerkomödie verführerische Leichtigkeit – ein koketter Tanz aus List, Charme und Liebe. (Florian Widegger)
Sa, 13.12., 18:00
Johann Strauss 2025 Walzerkönig & Kino
Wiener Bonbons
Ein buntes Potpourri an Strauss-Trouvaillen, vorwiegend aus unserem Archiv beweist, dass der Walzerkönig bereits kurz nach seinem Ableben, als das Kino noch stumm war, beliebter Ideengeber für Filme ist. Neben zwei seltenen Tonbildern ist Carl von Zeskas prestigeträchtiges Biopic ein Highlight: Mit rund 100.000 Kronen Herstellungskosten einer der teuersten Filme vor dem Ersten Weltkrieg, lange verschollen geglaubt, zum Jubiläum rekonstruiert und restauriert. (Florian Widegger)
Sa, 13.12., 18:30
Karl-Markus Gauß: Schlendern ist mein Metier
Karl-Markus Gauß: Schlendern ist mein Metier
Johannes Holzhausen: »Der Film ist eine Hommage an die Kunst des langsamen Reisens, und ich hoffe, dass er die Menschen inspiriert, unsere Welt in ihrer historischen Tiefe bewusster wahrzunehmen.« Der Schriftsteller und Philosoph Karl-Markus Gauß ist vor allem für seine Reiseliteratur über die Minderheiten Europas bekannt. Die Geschichten, die ihm erzählt werden und die Geschichten, die er erzählt, sind ein Ankämpfen gegen das Vergessen, gerade auch im Angesicht der eigenen Vergänglichkeit. SCHL
Sa, 13.12., 19:30
Schnitzler im Kino
Eyes Wide Shut
Ein nächtlicher Traum aus Begehren, Angst und Entfremdung. Das Noch-Hollywood-Traumpaar Cruise/Kidman als betuchte Eheleute, die an der Illusion von Kontrolle zerbrechen. Ihr intimes Geständnis treibt ihn, in seinem männlichen Stolz verletzt, hinaus in die Nacht, eine schummrige Bar und schließlich einen herrschaftlichen Wohnsitz vor der Stadt. Masken, Spiegel, rote Umhänge werden Symbole eines inneren Erwachens, das mehr verstört als befreit … Rekordverdächtige 294 Drehtage zeugen vom obsessive
Sa, 13.12., 20:00
Johann Strauss 2025 Walzerkönig & Kino
The Great Waltz
Weil er lieber komponiert, statt mit Zahlen zu hantieren, verliert Johann Strauss seinen Brotjob bei einer Bank. Während seine Verlobte Poldi seine musikalischen Ambitionen unterstützt, gelingt ihm mit Hilfe der Sopranistin Carla, an die er prompt auch sein Herz verliert, der Durchbruch … An der ambitionierten Großproduktion sind zahlreiche Exilanten beteiligt. Zuvor: ein technisch wegweisender Disney-Animationsfilm mit Strauss-Anleihen. (Florian Widegger)
Sa, 13.12., 20:30
Hommage Georg Stefan Troller
Wohin und zurück (Teil 3) »Welcome In Vienna«
Freddy kehrt zurück nach Europa, wo er als Soldat im Elsass auf alte Bekannte trifft. Nach der Kapitulation geht er nach Wien, findet jedoch keinen Halt, ist hin- und hergerissen zwischen seiner Heimat und Amerika. Ein »starker, oft erschütternder, ziemlich grausamer Film« von einem, »der sich die Klarheit zum Leitbild gemacht hat«, befanden die Cahiers du Cinéma – und sorgten für einen durchschlagenden Erfolg in Frankreich. (Florian Widegger/Redaktion)
Programmübersicht
Retrospektive
Do, 5. März - Di, 7. April
Iran hautnah. Filme von Jafar Panahi
»Wenn die Welt heute nicht auf diese eklatante Gewalt reagiert, dann ist nicht nur der Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr.« Mit einem flammenden Plädoyer meldet sich Jafar Panahi bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises Mitte Jänner zu Wort. Ein furchtloser Filmemacher, dessen Werk seit Jahrzehnten aus konkreter Erfahrung mit Verboten, Drohungen und Gefängnisstrafen entsteht und dabei mit untrüglichem Gespür für Zwischentöne künstlerische und moralische Fragen verhandelt. Unsere Retro
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Mo, 9. März - Di, 7. April
Tribute to Jerry Lewis
Für die einen gilt er als Inbegriff des neurotischen Slapstickers, für die anderen ist er ein radikaler Erneuerer der Filmkomödie. Vermutlich war er stets beides zugleich – und noch mehr: Schauspieler, Regisseur, Autor, Theoretiker seines eigenen Spiels. Kaum ein Komiker hat so kompromisslos an einer Form gearbeitet und dabei so viele Irritationen ausgelöst wie Jerry Lewis (1926–2017) – eine jener Figuren der Filmgeschichte, deren Bedeutung sich erst jenseits einfacher Zuschreibungen erschließt.
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Mo, 16. März - Di, 7. April
Andrzej Wajda Geschichte und Gewissen
Kaum ein anderer Regisseur hat das polnische Kino – und das europäische Nachkriegskino insgesamt – so nachhaltig geprägt wie Andrzej Wajda (1926–2016). Geboren in eine Generation, deren Biografien von Krieg, Besatzung und politischer Gewalt unwiderruflich gezeichnet wurden, macht er das Kino zu einem Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerung und Verantwortung. Der Mord an seinem Vater im Kontext des Massakers von Katyn, bei dem 1940 Tausende polnische Kriegsgefangene vom sowjetischen
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Do, 26. März - Di, 7. April
Hans Scheugl
»Mein erster Film heißt MILIZ IN DER FRÜH. Die Miliz, die Menschen sucht und abholt, trug 20 Jahre nach Kriegsende keine Uniform, sondern tarnte sich mit Biederkeit und lebte fast unerkannt im Inneren der Gesellschaft. Diese Ambivalenz zeigt sich in meinem Film: Täter spielen Opfer, gar nicht so leicht, sich auszukennen. Heute tragen Milizen wieder Uniform (oder Springerstiefel) und haben Namen wie ICE und stehen nicht nur in der Früh vor der Tür, womit die Sache klar ist. So deutlich erkennbar
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Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
Claire Denis zum 80. Geburtstag Die Filmgeschichte ist weiblich #4
Seit ihrem Debütfilm Ende der 1980er-Jahre steht die französische Regisseurin Claire Denis für ein Kino, das sich einfachen Kategorien entzieht. Ihre Filme bewegen sich zwischen intimen Beziehungen und größeren politischen Zusammenhängen, zwischen Realismus, Genre und poetischer Abstraktion. Körper, Räume und Atmosphären stehen im Mittelpunkt ihrer sinnlichen, oft elliptischen Erzählungen, die offen sind für Ambivalenzen. Unsere Retrospektive anlässlich ihres 80. Geburtstags lädt mit einer Auswa
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Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
Lars von Trier Die Kinofilme
Genie oder Scharlatan – über diese Frage ließ der britische Guardian vor einigen Jahren im Hinblick auf Lars von Trier abstimmen. 60 % tendierten zu ersterem – was wiederum viel über die öffentliche Wahrnehmung des dänischen Enfant terrible aussagt. Seinen 70. Geburtstag am 30. April nehmen wir zum Anlass, um auf sein faszinierendes wie streitbares Schaffen zurückzublicken, das die Kinomoderne entscheidend mitgeprägt hat, und das unter anderem zwischen selbst auferlegten Regeln und dem genussvol
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Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
History of Horror #1 »Das Unheimliche«
Von den einen verteufelt, von den anderen verehrt – in den kommenden drei Monaten widmen wir uns einem Filmgenre, das die Gemüter seit jeher spaltet. Vielleicht auch deshalb, weil es selbst von einem Widerspruch lebt: der Lust an der Angst. Horrorkino versetzt in Alarmbereitschaft und erlaubt zugleich die sichere Distanz zur Bedrohung. Seit seinen Anfängen fungiert es darüber hinaus als Resonanzraum gesellschaftlicher Spannungen – ein Ort, an dem Traumata, repressive Ordnungen, Schuldgefühle, mo
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Do, 30. April - Di, 5. Mai
King of Silents Gerhard Gruber zum 75. Geburtstag
Seit über drei Jahrzehnten ist der 1951 im Mühlviertel geborene Pianist Gerhard Gruber gern gesehener Gast und profilierter Stummfilmbegleiter – nicht nur in unserem Haus. Ursprünglich fasziniert ihn Jazzmusik, seine Neugierde führt ihn jedoch früh zum Kino, wo er sich bald einen Namen als Spezialist für die Klassiker des frühen Kinos macht. Internationale Festivalauftritte, Kooperationen mit Archiven und Kinematheken sowie zahllose Einladungen zu Retrospektiven, die ihn um den ganzen Globus füh
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Kinostart
Film
Universität
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Filmfrühstück
An ausgewählten Sonntagen laden wir zu einem genussvollen Start in den Kinotag. Zu besonderen Filmschmankerln aus unserem Programm servieren wir ein reichhaltiges Frühstück aus der METRO Kinobar. Unser Filmfrühstück wird von 11:00 bis 13:00 im Foyer des METRO Kinokulturhauses in zwei Ausführungen angeboten: klassisch mit Beinschinken, Salami und Käse, oder vegetarisch mit Käse, Brie und Aufstrich. Beide Frühstücksangebote umfassen frisches Gebäck, Butter, Marmelade oder Honig, Tomaten- und Gurk
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Festival