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Film | Universität
Auf dem Sessel des Regisseurs sitzt eine Frau Frauen vor und hinter der Kamera im israelischen Film

Die Filmreihe fragt anhand herausragender Spiel- und Dokumentarfilme nach der Rolle von Frauen im israelischen Film und beginnt mit einem Rückblick auf Filmemacherinnen der vergangenen Jahrzehnte. Welche Geschichten von Krieg und Frieden erzählen sie? Wie verbinden sie in neueren Filmen das Leben von Israelis und Palästinenser:innen, von jüdischen und nichtjüdischen Frauen und Männern? Wie dramatisch prallen in ihren Filmen säkulare und religiöse Lebensweisen, Intimes und Öffentliches aufeinander? (Frank Stern)

Eine Kooperation des Instituts für Judaistik an der Universität Wien, des Jüdischen Filmclubs Wien, der Botschaft des Staates Israel und des Filmarchiv Austria

So, 1. März - Do, 2. Juli
Di, 10.3., 18:30
Auf dem Sessel des Regisseurs sitzt eine Frau
Al Kise Ha Bamay Yoshevet Isha IN THE DIRECTOR’S CHAIR SITS A WOMAN
Die herausragende Rolle von Israelinnen in der Filmkultur und die Entwicklung eines feministischen Kinos wird zum ersten Mal in diesem Dokumentarfilm von Smadar Zamir beeindruckend präsentiert. Vor dem Hintergrund feministischer Debatten in der israelischen Gesellschaft und neuerer Archivfunde lässt sie 26 Regisseurinnen persönlich zu Wort kommen und zeigt ausgewählte Szenen ihrer Arbeiten. Was ist feministischer Film, welche Themenwahl und welche Ästhetik bestimmen die Werke, mit welchen Schwie
Di, 21.4., 18:30
Auf dem Sessel des Regisseurs sitzt eine Frau
Bar Bahar IN BETWEEN
LO PO, LO SCHAM – »Weder hier noch dort« – leben drei junge palästinensisch-israelische Frauen in Tel Aviv. Zwischen den Erwartungen ihrer Familie und selbstbestimmtem Leben steuert der Film durch ganz normale Beziehungsdramen. Die drei hat die gemeinsame Wohnung zusammengebracht, Herkunft und Beruf könnten gegensätzlicher nicht sein. Hamouds heiß diskutierter Erstlingsfilm erhielt zahlreiche Auszeichnungen. (Frank Stern) 17:30: Mit einer Einführung von Frank Stern
Di, 28.4., 18:30
Auf dem Sessel des Regisseurs sitzt eine Frau
My Lovely Sister ACHOTI HA’JAFFA
Eine Stadt am Meer, in der aus Marokko eingewanderte und palästinensische Familien leben. Marokka- nische Legenden, Mythen und Lebensrealitäten verbinden sich in einer Geschichte über Liebe, Hass und Versöhnung zweier Schwestern. Die Kameraführung, Musik und das ausdrucksstarke Spiel der Mitwirkenden bringen ein fast schon zeitloses Werk des magischen Realismus auf die Leinwand. (Frank Stern) 17:30: Mit einer Einführung von Frank Stern
Di, 5.5., 18:30
Auf dem Sessel des Regisseurs sitzt eine Frau
Isha Ovedet WORKING WOMAN
Der Gewinner des Israelischen Oscar (Beste Hauptdarstellerin) zeigt eine zeitlose Geschichte. Eine junge Frau sieht sich den Avancen ihres Chefs ausgesetzt. Wo sind die Grenzen, was bedeutet die Würde einer Frau in einer männlich dominierten Geschäftswelt? Eine herausragende filmische Umsetzung von Bedrohung, Trauma, Angst und Wut. Was kann weibliche Selbstermächtigung bedeuten? (Frank Stern) 17:30: Mit einer Einführung von Frank Stern