Aktuelles Programm
Mi, 15.4., 17:45
History of Horror #1
Onibaba ONIBABA – DIE TÖTERINNEN / LES TUEUSES
Im Schilfmeer eines vom Bürgerkrieg verwüsteten Japan lauern zwei Frauen vorbeiziehenden Samurai auf, um sie zu töten und auszurauben. So sichern sie ihr eigenes Überleben. Kaneto Shindō verdichtet Armut, Begehren und Gewalt zu einer archaischen Parabel, in der das Rascheln des Grases und das Pfeifen des Windes zu akustischen Vorboten des Un- heiligen werden. Die fragile Ordnung kippt, als eine Dämonenmaske ins Spiel kommt: Eifersucht, Verlustängste und (sexuelle) Obsessionen treiben die Figuren
Mi, 15.4., 18:00
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
Leben und Überleben
Der Dokumentarfilm porträtiert Erich Finsches, Shoah-Überlebender und ein waschechtes Wiener Original. Der Film zeigt ihn als positive, humorvolle, aber auch streitbare und einzigartige Persönlichkeit in seiner ganzen Menschlichkeit. Mit 97 Jahren setzt sich Erich weiterhin unermüdlich für die Erinnerung ein, besucht Gedenkfeiern und Schulen, um seine Botschaft zu verbreiten: „Nie wieder“. Anstelle einer klassischen „Augenzeugenberichterstattung“ dokumentiert der Film nicht nur Erichs Leben, sei
Mi, 15.4., 18:30
Mirella
Mirella
Die abenteuerliche Geschichte der legendären Fotografin Mirella Ricciardi, die die schwindende Schönheit des Lebens mit ihrer Kamera eingefangen hat und nun hinter der Linse verborgen bleiben will. In Kenia als Tochter europäischer Eltern geboren, wuchs sie inmitten des Optimismus und der Widersprüche eines untergehenden Imperiums auf. Ihre Fotografien aus Ostafrika, später veröffentlicht unter dem Titel VANISHING AFRICA, brachten ihr Ruhm, wurden aber auch kontrovers aufgenommen, da sie vom kol
Mi, 15.4., 20:00
How to Build a Library Special
Wie kann man mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Unabhängigkeit der meisten afrikanischen Staaten die Auswirkungen des Kolonialismus auf die indigene afrikanische Bevölkerung angehen? In HOW TO BUILD A LIBRARY wählen die Regisseure Maia Lekow und Christopher King einen klaren, methodischen Ansatz. Ihr Dokumentarfilm begleitet zwei kenianische Frauen, die versuchen, eine verfallene Bibliothek aus der Kolonialzeit im Zentrum Nairobis zu transformieren. Diese gewaltige Aufgabe erfordert Geduld
Mi, 15.4., 20:30
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
Disposable Humanity
Der Film thematisiert die sogenannte »Aktion T4«, die systematische Ermordung von psychisch kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen durch das nationalsozialistische Regime – ein Verbrechen, das noch vor dem Holocaust begann und lange aus der öffentlichen Erinnerung verdrängt blieb. Zwischen historischen Orten, Archivmaterial und heutigen Stimmen fragt der Film, wie Erinnerung entsteht und wen sie einschließt. Warum dauerte es so lange, bis den Opfern ein sichtbarer Platz im kollektiven G
Mi, 15.4., 21:00
Classic Line
L'eclisse LIEBE 1962
Eine Trennung am frühen Morgen, ein zielloses Umherirren durch Roms neue Stadtlandschaften – und eine Liebe, die kaum Gestalt annehmen kann, bevor sie schon wieder versickert: Frisch getrennt beginnt Vittoria eine Affäre mit dem jungen Broker Piero, der aber keine echten Gefühle zeigen kann. Doch wer ist dazu schon in der Lage, in Antonionis Welt aus Beton und Börsenkursen? Wie in seinen beiden vorherigen Filmen mit Monica Vitti beschreibt er das Scheitern, das Verschwinden und das, was vielleic
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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