Aktuelles Programm
Di, 21.4., 17:45
woman/mOther
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»Es ist das, was mich glücklich macht, und das ist jetzt der Startschuss für mich.« Die Tänzerin Mara fühlt sich seit der Geburt ihres Kindes einsam und wie abgetrennt von ihrer Kreativität. Jetzt ist ihr Sohn größer. Zusammen mit der Regisseurin, ihrer Freundin Klara, plant sie endlich wieder eine Tanzperformance. Da wird sie ein zweites Mal schwanger. Alles auf Anfang. Die beiden versuchen, die Performance den veränderten Umständen anzupassen. Aber Mara fühlt sich als Mutter so vereinnahmt, da
Di, 21.4., 18:15
Claire Denis zum 80. Geburtstag
Chocolat
Nordkamerun, 1957. France wächst als Tochter eines französischen Kolonialbeamten in einem Alltag auf, der von Hitze und einer strengen sozialen Ordnung geprägt ist. Zwischen der weißen Familie und den Menschen, die für sie arbeiten, verläuft eine klare Grenze, die sich in Blicken, Gesten und räumlichen Trennungen zeigt. Besonders die Beziehung zwischen Frances Mutter und dem Hausdiener Protée ist von Respekt und zugleich einer Distanz bestimmt, die durch koloniale Regeln vorgegeben ist. Denis er
Di, 21.4., 18:30
Auf dem Sessel des Regisseurs sitzt eine Frau
Bar Bahar IN BETWEEN
LO PO, LO SCHAM – »Weder hier noch dort« – leben drei junge palästinensisch-israelische Frauen in Tel Aviv. Zwischen den Erwartungen ihrer Familie und selbstbestimmtem Leben steuert der Film durch ganz normale Beziehungsdramen. Die drei hat die gemeinsame Wohnung zusammengebracht, Herkunft und Beruf könnten gegensätzlicher nicht sein. Hamouds heiß diskutierter Erstlingsfilm erhielt zahlreiche Auszeichnungen. (Frank Stern) 17:30: Mit einer Einführung von Frank Stern
Di, 21.4., 19:45
Second Life
Frankie Starlight
Frank Bois schreibt ein Buch über seine Kindheitserinnerungen und seine Liebe zur Astronomie. Seiner französischen Mutter und seinen Ziehvätern – einem Iren und einem Amerikaner – setzt er damit ein Denkmal. Dem für Musik-Dokumentationen bekannten Regisseur Michael Lindsay-Hogg (LET IT BE) gelang ein sensibles Plädoyer für die vorurteilsfreie Begegnung mit Außenseitern, getragen von vorzüglichen Schauspieler:innen. Prädikat: »sehenswert«. (Raimund Fritz)
Di, 21.4., 20:30
Lars von Trier
Nymph()maniac TEIL 1
Nach dem Wirbel um die MELANCHOLIA-Premiere in Cannes war es weniger eine Überraschung, dass Lars von Trier die Welt erneut schockieren würde – die Frage lautete eher: wie? Mit einem vierstündigen Zweiteiler über Sex hatte wohl keiner gerechnet. In NYMPH()MANIAC erzählt Joe Geschichten aus ihrer Intimsphäre, von ihrer Entjungferung durch einen Mechaniker über Erlebnisse bei einer Zugfahrt bis hin zu Sex im Krankenhaus. Die episodenhafte Struktur dieser auf allen Ebenen maßlosen Expedition in Lus
Di, 21.4., 21:00
History of Horror #1
Possession
West-Berlin, Anfang der 1980er-Jahre. Marks und Annas Ehe ist zerbrochen, dem gemeinsamen Kind zuliebe wollen sie es noch einmal miteinander versuchen. Doch ihr Scheitern scheint vorprogrammiert … Żuławskis Film treibt Trennung, Eifersucht und Identitätsverlust in geradezu hysterische Extreme. Nach 75 Minuten wird Isabelle Adjani aus einer U-Bahn steigen und eine der delirierendsten, albtraumhaftesten Performances der Filmgeschichte hinlegen. (Florian Widegger)
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Das Filmarchiv Austria ist die Nationalbibliothek der Laufbilder, Österreichs zentrale Institution für die Sammlung, Dokumentation und Präsentation des filmkulturellen Erbes.

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