Programm aktuell
So, 9.2., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Philipp, der Kleine
Philipp, der Kleine, wird wegen seiner Körpergröße von seinen Schulkameraden immer wieder verspottet. Eines Tages bekommt er eine Wunderflöte geschenkt, mit der er alles vergrößern oder verkleinern kann – nur bei ihm selbst verändert sich nichts. Wenn Philipp jedoch fleißig übt, darf er auf ein Wunder hoffen. Ein selten zu sehendes Alltagsmärchen und ein kurzweiliger Familienfilm, bei dem Realität und Fantasie bruchlos ineinander übergehen. (Raimund Fritz) Ab 6 Jahren
So, 9.2., 16:30
Walter Reisch
Leise flehen meine Lieder
Eine der schönsten filmischen Wiedererweckungen des biedermeierlichen Wiens – und einer der besten Schubert-Filme überhaupt. Eingebettet in die Geschichte einer unerfüllten Liebe und die Entstehung der Unvollendeten gelingt dem Duo Forst/Reisch ein elegantes Biopic, das weltweit – von Amerika bis Japan – mit nachhaltigem Erfolg in den Kinos lief. Zwischen Wahrheit und Fiktion schwebend, kündet der Film von der „Tragik seines Lebens und dem Wunder seines Genies“. (Florian Widegger)
So, 9.2., 18:00
Landvermessung #2
Die kleine Veronika
Die aus einem Tiroler Bergdorf stammende Veronika wird von ihrer Tante zur Firmung nach Wien eingeladen. Doch die faszinierende Großstadt entpuppt sich bald als Albtraum – denn die Tante betreibt hier ein Bordell. Der nach Felix Saltens Novelle im Prater gedrehte Streifen galt bis zur Wiederentdeckung durch das FILMARCHIV AUSTRIA im Jahr 2016 als verschollen. DIE KLEINE VERONIKA ist das Wiener Vermächtnis des österreichisch-jüdischen Regisseurs Robert Land, der 1940 im französischen Exil verstar
So, 9.2., 18:30
Walter Reisch
Comrade X
Moskau-Korrespondent Mac Thompson schickt unter dem Decknamen Comrade X heimlich brisante Berichte in die USA. Doch sein Hoteldiener Vanya kommt ihm auf die Schliche und erpresst ihn: Entweder Thompson bringt Vanyas Tochter Golubka, eine glühende Kommunistin, außer Landes – oder die Geheimpolizei erfährt von seinen Aktivitäten. Der Journalist sieht sich gezwungen, sich als Kommunist auszugeben, und gewinnt dabei Golubkas Gunst … Von der Filmgeschichte oft als bloße Ninotschka-Imitation abgekanz
So, 9.2., 19:00
Classic Line
El ángel exterminador
Nach einer Opernaufführung treffen einige angesehene Bürger noch in einer mondänen Villa zum späten Abendessen zusammen. Am nächsten Morgen sind nicht nur alle Bediensteten verschwunden – die Gäste müssen feststellen, dass sie den Raum aus unerklärlichen Gründen nicht mehr verlassen können …Buñuel verhängt den Quasi-Lockdown über die Bourgeoisie, und diese verfällt binnen kurzer Zeit zurück ins Barbarische. Oder holt die Ausnahmesituation nur aus den Menschen heraus, was ohnehin in ihnen drinste
So, 9.2., 20:00
Dear Beautiful Beloved
Dear Beautiful Beloved
Anders als die gängigen medial vermittelten Bilder der russischen Invasion in die Ukraine führt Dear Beautiful Beloved die Zuschauer in kraftvollen, mitfühlenden Bildern mit zu den vermeintlichen Nebenschauplätzen des Krieges. Er konzentriert sich auf die logistische und oft gefährliche Arbeit derjenigen, die für die sichere Evakuierung der schutzlosen Zivilbevölkerung sorgen oder sich um die Verwundeten und Toten kümmern. Mit präziser Kameraführung und sensibler Erzählweise verknüpft Rechinsky
So, 9.2., 20:30
Walter Reisch
Gaslight
Als junges Mädchen wird Paula vom Mord an ihrer Tante, der berühmten Lady Alquist, traumatisiert. Jahre später kehrt sie mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Gregory in das leerstehende Haus ihrer Kindheit zurück. Während sie glaubt, die Schatten der Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben, geschehen kurz nach ihrer Ankunft seltsame Dinge – und Paula beginnt zunehmend, an ihrem Verstand zu zweifeln … Während Walter Reisch die Besetzung der beiden Hauptdarsteller als Fehler ansah, schöpft Geo
So, 9.2., 21:00
Classic Line
The Long Goodbye
In seiner Neuinterpretation des klassischen Film noir versetzt Altman den ikonischen Privatdetektiv Philip Marlowe ins Los Angeles der 1970er-Jahre. Weil er seinem Freund einen kleinen Gefallen erfüllt, gerät Marlowe erst ins Visier der Polizei, dann haben es finstere Unterweltgestalten auf ihn abgesehen. Und er verfängt sich immer mehr in einem Netz aus Verrat und Korruption … »›Die lieb’ ich, und dich mag ich noch nicht mal!‹, sagt der kleine böse Gangster zu Elliott Gould drohend, nachdem er
Programmübersicht
Retrospektive
Do, 5. März - Fr, 3. April
Ida Lupino – Female Hollywood Die Filmgeschichte ist weiblich #3
In einer Industrie, in der die Regeln von Männern geschrieben werden, wird Ida Lupino (1918–1995) eine zentrale Figur der Filmgeschichte. Zunächst als Schauspielerin bekannt, nutzt sie ihre Position früh, um sich Freiräume und künstlerische Autonomie zu erkämpfen. Als Mitbegründerin der unabhängigen Produktionsfirma The Filmakers und eine der ersten Regisseurinnen Hollywoods dreht sie zwischen 1949 und 1953 eine Handvoll Filme, die sich den Studiokonventionen entziehen. Die Tochter eines britis
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Do, 5. März - Di, 7. April
Iran hautnah. Filme von Jafar Panahi
»Wenn die Welt heute nicht auf diese eklatante Gewalt reagiert, dann ist nicht nur der Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr.« Mit einem flammenden Plädoyer meldet sich Jafar Panahi bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises Mitte Jänner zu Wort. Ein furchtloser Filmemacher, dessen Werk seit Jahrzehnten aus konkreter Erfahrung mit Verboten, Drohungen und Gefängnisstrafen entsteht und dabei mit untrüglichem Gespür für Zwischentöne künstlerische und moralische Fragen verhandelt. Unsere Retro
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Mo, 9. März - Di, 7. April
Tribute to Jerry Lewis
Für die einen gilt er als Inbegriff des neurotischen Slapstickers, für die anderen ist er ein radikaler Erneuerer der Filmkomödie. Vermutlich war er stets beides zugleich – und noch mehr: Schauspieler, Regisseur, Autor, Theoretiker seines eigenen Spiels. Kaum ein Komiker hat so kompromisslos an einer Form gearbeitet und dabei so viele Irritationen ausgelöst wie Jerry Lewis (1926–2017) – eine jener Figuren der Filmgeschichte, deren Bedeutung sich erst jenseits einfacher Zuschreibungen erschließt.
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Mo, 16. März - Di, 7. April
Andrzej Wajda Geschichte und Gewissen
Kaum ein anderer Regisseur hat das polnische Kino – und das europäische Nachkriegskino insgesamt – so nachhaltig geprägt wie Andrzej Wajda (1926–2016). Geboren in eine Generation, deren Biografien von Krieg, Besatzung und politischer Gewalt unwiderruflich gezeichnet wurden, macht er das Kino zu einem Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerung und Verantwortung. Der Mord an seinem Vater im Kontext des Massakers von Katyn, bei dem 1940 Tausende polnische Kriegsgefangene vom sowjetischen
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Di, 17. März - Di, 24. März
Erinnerung und Vision. Kino aus Israel nach dem 7. Oktober ’23
Wie, mit welchen narrativen und ästhetischen Mitteln, kann sich die israelische Filmkultur den Ereignissen des 7. Oktober 2023 und den daraus entstehenden Folgen filmisch nähern? Wie können Schmerz und Leid, aber auch Resilienz und Hoffnung dokumentarisch und fiktional auf die Leinwand gebracht werden? Und wie kann und wird die israelische Filmkultur Erinnerung und Vision so verbinden, dass bleibende filmische Werke entstehen? Die folgende Reihe ist ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit mit der
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Do, 26. März - Di, 7. April
Hans Scheugl
»Mein erster Film heißt MILIZ IN DER FRÜH. Die Miliz, die Menschen sucht und abholt, trug 20 Jahre nach Kriegsende keine Uniform, sondern tarnte sich mit Biederkeit und lebte fast unerkannt im Inneren der Gesellschaft. Diese Ambivalenz zeigt sich in meinem Film: Täter spielen Opfer, gar nicht so leicht, sich auszukennen. Heute tragen Milizen wieder Uniform (oder Springerstiefel) und haben Namen wie ICE und stehen nicht nur in der Früh vor der Tür, womit die Sache klar ist. So deutlich erkennbar
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Kinostart
Film
Universität
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Mi, 21. Jän.
Living Collection
Nicht nah genug! Komm näher, sei nicht so scheu! Näher, näher, nein, warte, das ist zu nah. Verschwinde bitte… Oh nein, komm zurück! Das Verlangen nach Verbindung, Verständnis und Liebe ist ein zentrales Gefühl der Menschlichkeit. Manchmal führt dieses Streben zur Tragödie, manchmal zum Glück und manchmal ist es eine schmerzhafte Verschmelzung von beidem. Das Filmprogramm wurde von Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung „Der rote Faden“ am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenscha
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Festival