Programm aktuell
Mi, 10.12., 17:00 - 21:00
Schnitzlers Traummaschine
Kaiserpanorama Ausstellung
Paris: Schnitzler-Besuch am 11.5.1907 Vor 70 Jahren, am 1. Jänner 1955, schloss Wiens letzte Panorama-Filiale am Stubenring Nr. 12; damit ging eine heute fast vergessene Ära des optischen Reisens rund um die Welt in Farbe und 3D zu Ende. Um 1900 war das Kaiserpanorama ein in fast allen Städten Mitteleuropas vertretenes populäres Massenmedium, eine Illusionsmaschine, die mit wöchentlich wechselnden Bilderserien das Publikum der aufbrechenden Moderne faszinierte. Ein regelmäßiger und begeisterte
Mi, 10.12., 18:00
Simply Audrey!
Sabrina
»Bloß nicht nach den Sternen greifen« – hat der bescheidene Vater seiner Tochter Sabrina von Kindesbeinen an eingeredet, und doch ist sie unsterblich in den liederlichen Spross einer Tycoon-Familie verliebt. Um die geschäftlich potenziell schädliche Verbindung zu untergraben, schaltet sich dessen älterer Bruder dazwischen. In gewohnt bissig-scharfsinniger Manier spielt Wilder mit Rollenbildern und hebt schlussendlich verstocktes Klassendenken auf. (Florian Widegger) Mi 10.12., 18:00 Englische O
Mi, 10.12., 18:15
Hommage Georg Stefan Troller
Wohin und zurück (Teil 1) »An uns glaubt Gott nicht mehr«
Es beginnt in jener unsäglichen Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, in der sich der Judenhass der Nazis auf grausame Weise entlädt. Ferry Tobler erkennt in diesen Stunden den Ernst seiner Lage und verlässt Wien Hals über Kopf. Auf seiner Flucht durch Europa begegnen ihm immer wieder neue Schicksalsgenossen. Ihr Ziel: Amerika. Troller: »Diese wahnsinnige Todesangst, den Heimatverlust, den Verlust der Existenz – das vermochte Axel rüberzubringen.« (Florian Widegger)
Mi, 10.12., 19:00
Jüdischer Filmclub Wien
Halisa
Sarah ist Krankenschwester in Halisa, einem der ärmeren Viertel im Südosten Haifas. Juden, Araber, Einwanderer aus Russland und anderen Ländern leben mit- und nebeneinander. Es ist ein sehr persönlicher Film, denn es geht um Sarahs Kinderwunsch. Wie sich die Beziehung zwischen Sarah und einer jungen russischen Einwanderin mit Baby entwickelt, überrascht und sorgt für Spannung. Die filmische Qualität wird durch Regisseurin Sophie Artus, die Kameraarbeit und vor allem das hervorragende Spiel von N
Mi, 10.12., 20:15
The Life of Sean DeLear
The Life of Sean DeLear
Sean DeLear (1964–2017) war eine prächtig schillernde, überschwänglich transgressive Erscheinung, die den Musik- und Kunst-Underground von Los Angeles in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren bezaubert hat. Posthum veröffentlichtes Material, darunter seine Teenager-Tagebücher von 1979, zeigt ihn als jungen Schwarzen, queer und kreativ auf der Suche nach Identität, Stimme und Stil. Markus Zizenbacher, DeLears Freund aus Wien, erstellt gemeinsam mit Editor Sebastian Schreiner eine vielseitig
Mi, 10.12., 20:30
Karl-Markus Gauß: Schlendern ist mein Metier
Karl-Markus Gauß: Schlendern ist mein Metier
Johannes Holzhausen: »Der Film ist eine Hommage an die Kunst des langsamen Reisens, und ich hoffe, dass er die Menschen inspiriert, unsere Welt in ihrer historischen Tiefe bewusster wahrzunehmen.« Der Schriftsteller und Philosoph Karl-Markus Gauß ist vor allem für seine Reiseliteratur über die Minderheiten Europas bekannt. Die Geschichten, die ihm erzählt werden und die Geschichten, die er erzählt, sind ein Ankämpfen gegen das Vergessen, gerade auch im Angesicht der eigenen Vergänglichkeit. SCHL
Programmübersicht
Retrospektive
Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
Claire Denis zum 80. Geburtstag Die Filmgeschichte ist weiblich #4
Seit ihrem Debütfilm Ende der 1980er-Jahre steht die französische Regisseurin Claire Denis für ein Kino, das sich einfachen Kategorien entzieht. Ihre Filme bewegen sich zwischen intimen Beziehungen und größeren politischen Zusammenhängen, zwischen Realismus, Genre und poetischer Abstraktion. Körper, Räume und Atmosphären stehen im Mittelpunkt ihrer sinnlichen, oft elliptischen Erzählungen, die offen sind für Ambivalenzen. Unsere Retrospektive anlässlich ihres 80. Geburtstags lädt mit einer Auswa
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Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
Lars von Trier Die Kinofilme
Genie oder Scharlatan – über diese Frage ließ der britische Guardian vor einigen Jahren im Hinblick auf Lars von Trier abstimmen. 60 % tendierten zu ersterem – was wiederum viel über die öffentliche Wahrnehmung des dänischen Enfant terrible aussagt. Seinen 70. Geburtstag am 30. April nehmen wir zum Anlass, um auf sein faszinierendes wie streitbares Schaffen zurückzublicken, das die Kinomoderne entscheidend mitgeprägt hat, und das unter anderem zwischen selbst auferlegten Regeln und dem genussvol
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Mi, 8. April - Mi, 6. Mai
History of Horror #1 »Das Unheimliche«
Von den einen verteufelt, von den anderen verehrt – in den kommenden drei Monaten widmen wir uns einem Filmgenre, das die Gemüter seit jeher spaltet. Vielleicht auch deshalb, weil es selbst von einem Widerspruch lebt: der Lust an der Angst. Horrorkino versetzt in Alarmbereitschaft und erlaubt zugleich die sichere Distanz zur Bedrohung. Seit seinen Anfängen fungiert es darüber hinaus als Resonanzraum gesellschaftlicher Spannungen – ein Ort, an dem Traumata, repressive Ordnungen, Schuldgefühle, mo
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Do, 30. April - Di, 5. Mai
King of Silents Gerhard Gruber zum 75. Geburtstag
Seit über drei Jahrzehnten ist der 1951 im Mühlviertel geborene Pianist Gerhard Gruber gern gesehener Gast und profilierter Stummfilmbegleiter – nicht nur in unserem Haus. Ursprünglich fasziniert ihn Jazzmusik, seine Neugierde führt ihn jedoch früh zum Kino, wo er sich bald einen Namen als Spezialist für die Klassiker des frühen Kinos macht. Internationale Festivalauftritte, Kooperationen mit Archiven und Kinematheken sowie zahllose Einladungen zu Retrospektiven, die ihn um den ganzen Globus füh
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Kinostart
Film
Universität
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Filmfrühstück
An ausgewählten Sonntagen laden wir zu einem genussvollen Start in den Kinotag. Zu besonderen Filmschmankerln aus unserem Programm servieren wir ein reichhaltiges Frühstück aus der METRO Kinobar. Unser Filmfrühstück wird von 11:00 bis 13:00 im Foyer des METRO Kinokulturhauses in zwei Ausführungen angeboten: klassisch mit Beinschinken, Salami und Käse, oder vegetarisch mit Käse, Brie und Aufstrich. Beide Frühstücksangebote umfassen frisches Gebäck, Butter, Marmelade oder Honig, Tomaten- und Gurk
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Festival