Programm aktuell
Mo, 8.9., 17:30
Televisionen 70 Jahre ORF
Vielgeliebtes Österreich 5 Amstetten / Die Sonnenterrasse. Serfaus – Fiss – Ladis
Von 1975 bis 1977 führt der ORF seine eigene Landvermessung durch: Unter dem Namen VIELGELIEBTES ÖSTERREICH entstehen 14 etwa einstündige Episoden, die sich in ihren formalen und inhaltlichen Zugängen so sehr unterscheiden wie die Regionen, die sie porträtieren. Einige dieser Beiträge sind inzwischen auch außerhalb dieses Sendekontexts relevant geworden – man kann sie durchaus als Vorläufer des heute vielfach geschätzten essayistisch-dokumentarischen österreichischen Films betrachten. »Ramsau am
Mo, 8.9., 18:00
Familienbande - Zehn Filme von Hirokazu Kore-eda
Maboroshi no hikari MABOROSHI – DAS LICHT DER ILLUSION
Eigentlich führt sie ein harmonisches Familienleben, bis Yumiko eines Abends erfährt, dass sich ihr Mann vor einen Zug geworfen hat. Ein paar Jahre später heiratet sie wieder und zieht mit ihrem Sohn in ein kleines Dörfchen am Meer. Doch der ungelösten Frage nach dem Warum entkommt sie auch hier nicht. In enorm stimmungsvollen Bildern erzählt Kore-eda in seinem Spielfilmdebüt eine Geschichte von Trauer, Hoffnung und Verlust – und dem, was bleibt. (Florian Widegger)
Mo, 8.9., 19:00
Tribute to Dieter Pochlatko
Fegefeuer oder die Reise ins Zuchthaus
Die Verfilmung der Memoiren des Serienmörders Jack Unterweger unter dessen reger Mitwirkung ist – in der Nachbetrachtung – aus vielerlei Gründen ein Irrtum, konnte der zur Entstehungszeit noch als »Häfenpoet« Bewunderte darin gehörig zur eigenen Fama beitragen. Bestand haben nach wie vor aber der formal spannende Aufbau und die an den Film noir gemahnenden Schwarz-Weiß-Bilder, in die die Reflexionen eines Außenseiterdaseins gegossen sind. (Florian Widegger)
Mo, 8.9., 19:30
Televisionen 70 Jahre ORF
Arbeiterklasse im Bild
Die von Hans Preiner konzipierte Sendereihe IMPULSE stellt zwischen 1972 und 1975 ein breites Experimentierfeld für den Nachwuchs dar – eine Art Werkstatt, in der viele vieles ausprobieren können. »Proletenliebe« erzählt von einer jungen Frau, die ein zweifelhaftes Jobangebot erhält und spiegelt »den Zustand der mit Versprechungen auf den Aufstieg mundtot gemachten Arbeiterschaft im dritten Jahr der SPÖ-Alleinregierung« wider (Sylvia Szely). Einen Schritt weiter geht Ernst Hinterberger in seinem
Mo, 8.9., 21:00
Narben eines Putsches
Narben eines Putsches
Der Militärputsch am 12. September 1980 beendete den Traum einer türkischen Demokratie abrupt. Abidin, der Ehemann von Regisseurin Nathalie Borgers, war ein Revolutionär der 1970er-Jahre und floh nach dem Putsch nach Wien, Österreich. Die Regisseurin begibt sich auf eine persönliche Suche, um heraus- zufinden, was sich hinter den Narben am Körper ihres Mannes verbirgt und findet heraus, wie der gewaltsame Umbruch die türkische Gesellschaft veränderte, und den Weg zum autoritären Regime und der p
Programmübersicht
Retrospektive
Mi, 7. Okt. - Do, 5. Nov.
Chantal Akerman Filme 1967–1993
Radikal, hypnotisch, feministisch – das sind nur drei Begriffe, die den Arbeiten Chantal Akermans zugeschrieben werden. So zutreffend sie sein mögen – die Gefahr ist groß, dadurch ihren unverwechselbaren Blick einzuschränken, mit dem die belgische Ausnahmekünstlerin wie niemand vor ihr Frauen, ihre Körper, ihre Arbeit und ihre Beziehungen ins Zentrum ihres filmischen Werks rückt. Damit hat sie das Kino nicht nur von gewohnten Mustern befreit, sondern neu definiert. 1950 als Tochter polnisch-jüd
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Mi, 7. Okt. - Do, 5. Nov.
Universum Jelinek
»Ich hoffe, das interessiert wen …« Viel mehr hatte Elfriede Jelinek zu ihrer kleinen filmischen Würdigung anlässlich ihres 80. Geburtstags nicht zu sagen. Ein Satz, der ebenso beiläufig wie programmatisch klingt: selbstironisch, skeptisch und vielleicht auch ein wenig misstrauisch gegenüber der Vorstellung, sich feiern zu lassen. Dabei gäbe es – auch abseits des Jubiläums – durchaus Anlass dazu. Jelinek gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der Gegenwart, erhält 2004
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Mi, 7. Okt. - Do, 5. Nov.
Dark Gentleman – Christoph Waltz zum 70. Geburtstag
Billy Wilder hat einen, Hedy Lamarr natürlich ebenfalls und Fritz Lang – siehe unsere Retrospektive – sowieso. Und seit 2014 auch Christoph Waltz. Die Rede ist von einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, einer der höchsten Auszeichnungen, die nicht nur die Leistungen der Unterhaltungsindustrie würdigt, sondern vielmehr den Mythos Hollywoods im wahrsten Sinne des Wortes einzementiert. Seit ihn Quentin Tarantino in INGLOURIOUS BASTERDS als scharfzüngigen und vielsprachigen SS-Standartenführer
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Mi, 7. Okt. - Do, 5. Nov.
Das Auge des Kinos Fritz Lang #2 Filme 1936–1946
1933 erlebt Lang hautnah mit, wie die Nazis nach ihrer Machtübernahme den Staat umbauen. Während DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE verboten wird, zitiert ihn Goebbels Anfang April zu sich. Über dieses Treffen, bei dem ihm die »Führerschaft« des nationalsozialistischen Films angeboten wird, und seine angebliche Abreise noch am selben Abend, hat Lang immer wieder wortreich fabuliert. Fakt ist: Das Treffen hat stattgefunden, Lang verlässt Deutschland aber erst im Juni. Dazwischen lernt er noch Lily Latt
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Alles bunt und wunderbar? Österreichische Filme der 1990er-Jahre Retrospektive im Rahmen der Viennale 2026
Am Beginn der 1990er-Jahre steht hierzulande das Versprechen auf gute Aussichten: Der Kalte Krieg ist zu Ende, die Grenzen nach Osten öffnen sich, Europa wächst zusammen. Vom »Ende der Geschichte« ist gar die Rede. Neue Möglichkeiten tun sich auf – in Technik, Konsum und Mobilität. Gleichzeitig verlieren alte Gewissheiten an Bedeutung; alternative Lebensentwürfe und kulturelle Einflüsse bringen auch neue Konflikte mit sich. Viele österreichische Filme dieser Jahre greifen die Veränderungen wie g
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Kinostart
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit... Zurbrügg & Hudecek
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Special