Di, 18.3., 19:00
Karl Hartl
Die Gräfin von Monte Christo
Wie viele ihrer Zunft hoffen auch die beiden Komparsinnen Jeanette und Mimi auf ihre große Chance. Als sie die Gelegenheit haben, während eines Drehs ein vornehmes Auto zu fahren, tritt Jeanette das Gaspedal durch: Die Freundinnen haben die Warterei satt und begeben sich auf ein turbulentes Abenteuer …
»Ein vorbildliches Manuskript, eine vorbildliche Regie, eine vorbildliche Besetzung […] das Manuskript, in diesem Fall von Walter Reisch, einem unserer Besten, neuartig in der Idee, originell in d
Mi, 19.3., 18:30
Karl Hartl
Die Leuchter des Kaisers
Graf Wolenski unterstützt eine polnische Verschwörergruppe, die für die Unabhängigkeit ihres Landes kämpft. Da er ein für den Zaren bestimmtes Geheimpapier bei sich trägt, kommt ihm der Auftrag des Erzherzogs, zwei kostbare Leuchter an eine schöne Frau in St. Petersburg zu überbringen, nur gelegen. Denn beide Leuchter verfügen über ein verstecktes Fach – ideal zum Schmuggeln von Nachrichten. Doch auch eine russische Geheimagentin ist hinter den beiden Leuchtern her – und Wolenski: Eine Jagd quer
Mi, 19.3., 20:30
Karl Hartl
Berge in Flammen
Sommer 1914: Die zwei Bergfreunde Graf Arthur Franchini und der Dolomitenführer Florian Dimai werden bei einer gemeinsamen Tour vom Kriegsausbruch überrascht – und stehen einander nun auf verschiedenen Fronten gegenüber. Dimais Heimatdorf, knapp an der Grenze gelegen, wird zum Feindgebiet. Bei einer Patrouille stellt Dimai fest, dass die Italiener unter den österreichischen Stellungen Bohrstollen errichten, um diese in die Luft zu sprengen …
Während Trenker in Personalunion als Hauptdarsteller,
Do, 20.3., 18:30
Karl Hartl
Mozart
Anlässlich des 200. Geburtstags von Mozart verfilmt Hartl dessen letztes Lebensjahr und fokussiert auf die Entstehung der Zauberflöte. Für Oskar Werner ist dies ein Herzensprojekt: Er möchte den Komponisten so real wie möglich darstellen, was ihm das seiner Meinung nach verkitschte Drehbuch erschwert. Dennoch begeistert der Film die Kritik und läuft sogar in Cannes, wo François Truffaut auf seinen zukünftigen Schauspieler aufmerksam wird.
Fr, 21.3., 18:45
Karl Hartl
F.P.1 antwortet nicht
Um die Flugverbindung zwischen Europa und Amerika zu erleichtern, soll auf dem Atlantik eine schwimmende Insel errichtet werden. Ellissen – Draufgänger, Frauenschwarm und Pilot in Personalunion – wirbt für das Projekt, doch nicht alle sind davon begeistert … Spionage und Sabotage sind nur zwei Hindernisse, auf die Ellissen bei seinem Abenteuer trifft: »Flieger, grüß mir die Sonne …« (Florian Widegger)
Sa, 22.3., 17:00
Karl Hartl
Der Engel mit der Posaune
Die Geschichte einer großbürgerlichen Klavierbauerfamilie im Wien zwischen 1888 und 1945, verknüpft mit den historischen Umbrüchen jener Zeit, ist das große Prestigeprojekt des österreichischen Nachkriegsfilms. Vor wie hinter der Kamera tummeln sich vor allem ehemalige »Gottbegnadete«, was einmal mehr den bruchlosen Umgang Österreichs mit seiner Vergangenheit beweist. Dennoch oder auch deswegen: österreichisches Kulturgut – bis heute. (Florian Widegger)
Neu restaurierte Fassung
So, 23.3., 17:30
Karl Hartl
Die Gräfin von Monte Christo
Wie viele ihrer Zunft hoffen auch die beiden Komparsinnen Jeanette und Mimi auf ihre große Chance. Als sie die Gelegenheit haben, während eines Drehs ein vornehmes Auto zu fahren, tritt Jeanette das Gaspedal durch: Die Freundinnen haben die Warterei satt und begeben sich auf ein turbulentes Abenteuer …
»Ein vorbildliches Manuskript, eine vorbildliche Regie, eine vorbildliche Besetzung […] das Manuskript, in diesem Fall von Walter Reisch, einem unserer Besten, neuartig in der Idee, originell in d
So, 23.3., 19:30
Karl Hartl
Der Mann, der Sherlock Holmes war
Morris und Macky sind als Detektive so begehrt wie erfolglos. Als Sherlock Holmes und Dr. Watson verkleidet, werden sie jedoch sogar von der Polizei zur Lösung eines Falls herangezogen und sollen eine Fälscherbande dingfest machen. Diese steht wiederum mit zwei hübschen Schwestern in Zusammenhang, deren eben verstorbener Erbonkel wohl doch keine so weiße Weste hatte, wie die beiden annehmen …
Für viele stellt diese Gaunerkomödie um Verwechslung und Täuschung den Höhepunkt in Hartls Schaffen dar.
Mo, 24.3., 19:30
Karl Hartl
Gold (1934)
»Seit Jahrhunderten trachten die Menschen danach, Gold künstlich zu erzeugen. Denn Gold ist Glück und Fluch der Welt.« Ingenieur Werner Holk muss hilflos mitansehen, wie sein Lehrmeister, der dem Geheimnis, nach dem die Alchemisten trachten, gefährlich nahe gekommen ist, bei einer Laborexplosion ums Leben kommt. Holk vermutet einen Sabotageakt hinter dem Anschlag und erhält bald darauf die Einladung eines schottischen Industriemagnaten, seine Forschungen in dessen Bleimine weiterzuführen …
Gold
Mi, 26.3., 18:00
Karl Hartl
Zigeunerbaron
Mitte des 18. Jahrhunderts in Siebenbürgen: 25 Jahre nach Kriegsende kehrt Sándor in seine Heimat zurück und legt sich sogleich mit dem wohlhabenden Schweinezüchter Zsupan an. Einst hat sich dieser Sándors Familienbesitz unter den Nagel gerissen, nun wird er unter dem Gelächter der Leute Opfer eines Spottlieds. Wenig später trifft Sándor die Romagemeinde des Dorfes, darunter die junge Saffi, die sich in den schneidigen Burschen verliebt …
Dem unbekümmerten Treiben auf der Leinwand steht die Real
Do, 27.3., 17:30
Karl Hartl
Mozart
Anlässlich des 200. Geburtstags von Mozart verfilmt Hartl dessen letztes Lebensjahr und fokussiert auf die Entstehung der Zauberflöte. Für Oskar Werner ist dies ein Herzensprojekt: Er möchte den Komponisten so real wie möglich darstellen, was ihm das seiner Meinung nach verkitschte Drehbuch erschwert. Dennoch begeistert der Film die Kritik und läuft sogar in Cannes, wo François Truffaut auf seinen zukünftigen Schauspieler aufmerksam wird.
Do, 27.3., 19:45
Karl Hartl
Wen die Götter lieben
In der ersten von zwei Mozart-Biografien Hartls verkörpert Hans Holt den kernig-feschen Komponisten, den es – ganz im Sinne der Entstehungszeit des Films – nach seinem Zerwürfnis mit der Salzburger Obrigkeit einem Soldaten der Kunst gleich hinauszieht in die Welt. Statt Ländereien erbeutet er die Herzen junger Damen, wie eine seiner berühmtesten Schöpfungen.
Wo zeitgenössische Kritiken vor allem die Widerwärtigkeiten betonen, die Mozart zu überwinden hatte, dreht sich aus heutiger Sicht das Bild
Fr, 28.3., 18:00
Karl Hartl
Die Leuchter des Kaisers
Graf Wolenski unterstützt eine polnische Verschwörergruppe, die für die Unabhängigkeit ihres Landes kämpft. Da er ein für den Zaren bestimmtes Geheimpapier bei sich trägt, kommt ihm der Auftrag des Erzherzogs, zwei kostbare Leuchter an eine schöne Frau in St. Petersburg zu überbringen, nur gelegen. Denn beide Leuchter verfügen über ein verstecktes Fach – ideal zum Schmuggeln von Nachrichten. Doch auch eine russische Geheimagentin ist hinter den beiden Leuchtern her – und Wolenski: Eine Jagd quer
Sa, 29.3., 18:00
Karl Hartl
Der weiße Traum
Aufgrund einer Verwechslung erhält die talentierte Liesl eine große Rolle bei einer neuen Eisrevue. Doch wegen mehrerer Pannen wird die Premiere kurzerhand abgesagt. Da hat der findige Ausstatter eine Idee …
Kühne Kameraschwenks, sanfte Fahrten, wohl dosierter Einsatz von Zeitlupe und Zeitraffer ergeben ein nicht nur visuell reizvolles Werk, um dessen Realisierung Hartl bei Goebbels kämpfen muss: Zu wenig Besinnung auf den Geist der Zeit. (Florian Widegger)
So, 30.3., 18:00
Karl Hartl
Liebeskrieg nach Noten
Als Musikdozentin ist sie Mozart-Fan, nun hat Käthe Nimrod ausgerechnet einen Schallplattenverlag geerbt, der auf leichten Schlager spezialisiert ist. Während sich unter den Vorstandsmitgliedern die Angst vor der resoluten Chefin breitmacht, heckt der erfolgreiche und nunmehr geschasste Hauskomponist Ralph einen gefinkelten Plan aus …
Die Dichotomie zwischen E- und U-Musik, gegossen in einen Film, der der leichten Muse zweifellos nähersteht. (Florian Widegger)
Mo, 31.3., 18:15
Karl Hartl
Der Mann, der Sherlock Holmes war
Morris und Macky sind als Detektive so begehrt wie erfolglos. Als Sherlock Holmes und Dr. Watson verkleidet, werden sie jedoch sogar von der Polizei zur Lösung eines Falls herangezogen und sollen eine Fälscherbande dingfest machen. Diese steht wiederum mit zwei hübschen Schwestern in Zusammenhang, deren eben verstorbener Erbonkel wohl doch keine so weiße Weste hatte, wie die beiden annehmen …
Für viele stellt diese Gaunerkomödie um Verwechslung und Täuschung den Höhepunkt in Hartls Schaffen dar.
Di, 1.4., 18:00
Karl Hartl
Weg in die Vergangenheit
40.000 Schilling hat ein Grazer Bankdirektor verspekuliert – und ausgerechnet seine Gattin soll es binnen drei Tagen richten. Von vier alten Freunden hofft sie auf die notwendige Finanzspritze, aber Fehlanzeige: Entweder können oder wollen sie ihr nicht helfen …
Einmal mehr darf Paula Wessely (auch Produzentin) ihre Paraderolle als leidgeprüfte Ehefrau, die dennoch in allen Lebenslagen unerschütterlich Contenance bewahrt, zum Besten geben.
Mi, 2.4., 17:30
Karl Hartl
Zigeunerbaron
Mitte des 18. Jahrhunderts in Siebenbürgen: 25 Jahre nach Kriegsende kehrt Sándor in seine Heimat zurück und legt sich sogleich mit dem wohlhabenden Schweinezüchter Zsupan an. Einst hat sich dieser Sándors Familienbesitz unter den Nagel gerissen, nun wird er unter dem Gelächter der Leute Opfer eines Spottlieds. Wenig später trifft Sándor die Romagemeinde des Dorfes, darunter die junge Saffi, die sich in den schneidigen Burschen verliebt …
Dem unbekümmerten Treiben auf der Leinwand steht die Real
Mi, 2.4., 20:00
Karl Hartl
Gold (1934)
»Seit Jahrhunderten trachten die Menschen danach, Gold künstlich zu erzeugen. Denn Gold ist Glück und Fluch der Welt.« Ingenieur Werner Holk muss hilflos mitansehen, wie sein Lehrmeister, der dem Geheimnis, nach dem die Alchemisten trachten, gefährlich nahe gekommen ist, bei einer Laborexplosion ums Leben kommt. Holk vermutet einen Sabotageakt hinter dem Anschlag und erhält bald darauf die Einladung eines schottischen Industriemagnaten, seine Forschungen in dessen Bleimine weiterzuführen …
Gold
Mo, 16.3., 18:30
Karl Hartl
Wen die Götter lieben
In der ersten von zwei Mozart-Biografien Hartls verkörpert Hans Holt den kernig-feschen Komponisten, den es – ganz im Sinne der Entstehungszeit des Films – nach seinem Zerwürfnis mit der Salzburger Obrigkeit einem Soldaten der Kunst gleich hinauszieht in die Welt. Statt Ländereien erbeutet er die Herzen junger Damen, wie eine seiner berühmtesten Schöpfungen.
Wo zeitgenössische Kritiken vor allem die Widerwärtigkeiten betonen, die Mozart zu überwinden hatte, dreht sich aus heutiger Sicht das Bild