Zwei Brüder, zwei Frauen und ein verhängnisvolles Aufstiegsversprechen. Das ist die einfache Grundrezeptur, auf der Raoul Walshs Gangsterfilm auf den Highways aufbaut. Rastlos fahren Joe und Paul mit ihren Trucks durchs Land. Während der eine genug von der Maloche hat, träumt der andere den amerikanischen Traum von der Selbstständigkeit. Nach einem Unfall wird dieser bald zum Albtraum – spätestens als Ida Lupino die Szenerie betritt. Mit bedrängender Härte, kühl kalkulierend, verschiebt sie das Drama von der Milieustudie ins Psychologische und wird zur Projektionsfläche zerstörerischer Obsessionen – eine Femme fatale avant la lettre. Lukas Förster: »Mit der Wucht eines Zwölftonners kann es ihr eiskalt psychopathischer Killerblick allemal aufnehmen.«
(Florian Widegger)