»Ausgehend von einer Metapher aus James Joyces Finnegans Wake – ein Toter erwacht zum Leben – bewegt sich Scheugls Film vom Leichenschauhaus ins Freie, an Wäldern und Hauswänden vorbei, an Menschen und Telefonzellen, unter Autobahnbrücken – auf einer verschlungenen Spur, aber ohne Sprünge. Eine Bild (eine starre Einstellung) ergibt das andere, in jedem Ausschnitt finden sich Elemente des vorhergehenden: Scheugl hat diese Vorgangsweise eine ›Topographie der Zeit‹ genannt. Den realzeitlichen Rahmen von 24 Stunden kondensiert der Film auf 40 Minuten.«
(Alexander Horwath, 1985)
KEINE DONAU ist ein freundschaftliches Portrait Kurt Krens, Pionier des österreichischen Avantgardefilms. Scheugl besuchte ihn in den USA, wo er in Houston als Museumswärter seinen Lebensunterhalt verdiente.
(Dietmar Schwärzler)
Mo 30.3.: In Anwesenheit von Hans Scheugl