In DEAR JOHN blickt Scheugl auf seine Zeit als junger Mann Mitte der 1960er-Jahre zurück. Damals lernte er in Griechenland einen Amerikaner kennen, der ihn danach in Wien besuchte und ihm aus den USA sehnsuchtsvolle Briefe schrieb, bis ihn die Army für Vietnam rekrutierte.
»Der ganze Film ist als Zwiegespräch über Kontinente und Jahrzehnte hinweg angelegt, einzelne Sätze oder Absätze aus Johns mit der Schreibmaschine getippten Briefen, die über die Bilder gelegt sind, wechseln mit Hans’ aus der Distanz des Heute gesprochenen Reflexionen über ihre Freundschaft, seine brotlose Kunst, den Zustand der Welt.«
(Michael Omasta, 2015)
HOMELESS NEW YORK 1990 nimmt die grassierende Armut in den Blick, die durch Präsident Reagans entfesselten Neoliberalismus in den 1980er-Jahren sichtbar
wurde. PRINCE OF PEACE ist eine formal streng gebaute Miniatur schwuler Lust und Not.
(Dietmar Schwärzler)
Mi 1.4.: In Anwesenheit von Hans Scheugl