Standesgemäß eröffnen wir unseren fernöstlichen Filmreigen mit dem Mann, der das Hongkong-Kino im Westen erst so richtig berühmt gemacht hat: Bruce Lee – in seinem ersten von nur vier vollendeten Spielfilmen. Kampferprobt, aber arbeitslos verschlägt es ihn nach Thailand, wo er in einem kleinen Ort in einer Eisfabrik unterkommt. Schon bald bekommt er die krummen Geschäfte, in die seine Bosse verstrickt sind mit – und ist nicht der einzige. Als zwei Kollegen spurlos verschwinden, stellt er Nachforschungen an … Wenn man zum ersten Mal die Energie miterlebt, mit der Lee wie ein Berserker auf der Leinwand explodiert und völlig unzähmbar das Geschehen dominiert, dann versteht man, dass dieser Mann gar nichts anderes sein kann als die Ikone, die er über 50 Jahre nach seinem Tod noch immer ist.
(Florian Widegger)