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Liebelei

In seiner LIEBELEI-Verfilmung widmet sich Max Ophüls der Vorgeschichte der Paare Fritz und Christine, Theo und Mizzi, die Schnitzler im Dialog bloß vage andeutet. Dem Regisseur gelingt bereits in der ersten Szene nicht nur die Andeutung des Dreiecksverhältnisses zwischen Fritz, der Baronin und Christine, sondern auch die der strikten Hierarchien des einstigen Kakaniens. Wer sitzt im Parterre, wer auf der Galerie? Kurz nach der Machtergreifung Hitlers uraufgeführt, wird der Film sogleich verboten und Ophüls in die Emigration getrieben. Zum Auftakt: Ein Fragment aus der ältesten bekannten Schnitzler-Verfilmung, bei der der Autor auch im regen Briefwechsel mit den dänischen Produzenten steht, die jedoch seine Forderung, »ohne jede Mithilfe des Wortes« zu erzählen, ignorieren.

Regie: Max Ophüls
Land: DE
Jahr: 1933
Buch: Hans Wilhelm, Curt Alexander, Max Ophüls, Felix Salten, nach dem gleichnamigen Schauspiel von Arthur Schnitzler
Kamera: Franz Planer
Musik: Theo Mackeben
mit: Wolfgang Liebeneiner, Magda Schneider, Luise Ullrich, Carl Esmond, Gustaf Gründgens, Olga Tschechowa, Paul Hörbiger
Format: 35mm, s/w
Fassung: Deutsche Originalfassung
Länge: 87 min
VORFILM: Elskovsleg / Liebelei
Regie: Holger-Madsen/August Blom
Land: DK
Jahr: 1914
Buch: Arthur Schnitzler, Holger-Madsen
Kamera: Marius Clausen, Johan Ankerstjerne
mit: Valdemar Psilander, Holger Reenberg, Christel Holch, Frederik Jacobsen
Format: 35mm, s/w
Fassung: stumm
Länge: 15 min
Do, 4. Dez. 18:00
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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Di, 23. Dez. 20:30
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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