Basierend auf Episoden aus Schnitzlers Reigen entwirft Max Ophüls ein kreisendes Sittengemälde der Jahrhundertwende mit einem klassischen Figurenrepertoire aus einer Prostituierten, einem Soldaten, einem Dienstmädchen, einem Poeten – bis sich am Ende der Zyklus schließt. Wohlbrück brilliert in der Rolle des Spielleiters, der den Reigen in Gang bringt und am Laufen hält, und steht damit zugleich innerhalb wie außerhalb der Handlung.
(Frederik Lang)
So 7.12.: Mit einer Einführung von Michael Omasta
Regie: Max Ophüls
Land: FR
Jahr: 1950
Buch: Jacques Natanson, Max Ophüls,
Format: 35mm, s/w
Fassung: Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Länge: 110 min
Im Rahmen von:
Retrospektive: Schnitzler im Kino