Eine junge Frau, gefangen zwischen Scham, Pflicht und einem aufkeimenden Bewusstsein ihrer selbst. Else steht im Zentrum einer Welt, die über sie verfügt, während sie leise beginnt, sich zu spüren. Der Film übersetzt Schnitzlers innere Monologe in Blicke, Spiegelungen, Licht – alles atmet Beklemmung und Sehnsucht zugleich. Ein frühes, mutiges Porträt weiblicher Verletzlichkeit.
(Florian Widegger)
Mit Live-Musikbegleitung von Elaine Brennan
Regie: Paul Czinner
Land: DE
Jahr: 1929
Buch: Paul Czinner, Carl Mayer, Béla Balázs, nach der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler
Kamera: Karl Freund, Adolf Schlasy, Robert Baberske
mit: Elisabeth Bergner, Albert Bassermann, Albert Steinrück, Adele Sandrock, Else Heller, Jack Trevor
Format: DCP, s/w
Fassung: Deutsche Zwischentitel
Länge: 90 min
Restaurierte Fassung aus der Sammlung der Cineteca di Bologna
Im Rahmen von:
Retrospektive: Schnitzler im Kino