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Die Würghand

1920 begann man auch in Österreich, Filmschauspielerinnen als »Diven« zu verehren und fand in Carmen Cartellieri, die in Melodramen wie in Komödien gleichermaßen erfolgreich war, eine geradezu ideale Repräsentantin. Die Würghand war der Film, mit dem die Cartellieri ihren Ruf als »Femme ­fatale« begründete: eine schöne, skrupellose Frau, inmitten eines mysteriösen Familiengeheimnisses, konfrontiert mit Morden und übernatürlichen Todesfällen. Regisseur Cornelius Hintner erweitert die Theatralik der Geschichte durch den Einsatz von Spezialeffekten und unter Einbeziehung der Naturkulisse des Semmeringgebietes.

Online Verfügbar bis: 4.6.2026
Originaltitel: Die Würghand
Land: Österreich
Jahr: 1920
Regie: Cornelius Hintner
Buch: Cornelius Hintner
Kamera: Rudolf Mayer
Musik: Jürgen Berlakovich, Ulrich Troyer (Neuvertonung)
Mit: Carmen Cartellieri, Eugen Preiss, Viktor Kutschera, Hugo Werner-Kahle, Adolf Weisse, Hans Rhoden
Produktionsfirma: Cartellieri Film (Wien); Barbieri
Quelle: 35-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026