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Spione

Schon die ersten Minuten sind ein Lehrbeispiel in Sachen Suspense: Wertvolle Geheimdokumente verschwinden, der Handelsminister wird auf offener Straße ermordet. »Welche Macht hat hier die Hand im Spiele?«, fragt sich ein verdutzter Beamter – und der Film antwortet mit einer Großaufnahme des Bankdirektors Haghi, Kopf eines weit verzweigten Spionagenetzes: »Ich!« Was folgt, ist ein atemloses Katz-und-Maus-Spiel voller raffinierter technischer Apparaturen, verführerischer Agentinnen und genialer Superschurken – Motive, die heute aus dem Genre nicht mehr wegzudenken sind. Der erste große Spionagethriller der Filmgeschichte wird schließlich selbst zum Sinnbild technischen Fortschritts: Zur amerikanischen Premiere gelangte die Filmkopie spektakulär per Luftschiff über den Atlantik.
(Florian Widegger)

Regie: Fritz Lang
Land: DE
Jahr: 1928
Buch: Fritz Lang, Thea von Harbou
Kamera: Fritz Arno Wagner
Musik: Neil Brand (Neukomposition)
Mit: Rudolf Klein-Rogge, Gerda Maurus, Willy Fritsch, Paul Hörbiger, Lupu Pick
Format: DCP, s/w
Fassung: Deutsche Zwischentitel
Länge: 150 min
Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden
Sa, 19. Sep. 18:15
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
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Mo, 28. Sep. 19:30
Metro Kinokulturhaus
Eric Pleskow Saal
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