Tagsüber verdient sich Harry Yquem als erfolgreicher Makler, doch nachts zieht es ihn, natürlich inkognito, in üble Spelunken. Angeblich, um für seine schöne Frau ein wertvolles Schmuckstück zu ergattern. Dort fällt ihm jedoch ein Mann auf, den er für einen früheren Liebhaber seiner Gattin hält. Aus Eifersucht wird bald ein gefährliches Spiel … Als einen »tollen Wirbel von leidenschaftlichen Begegnungen, Versuchungen und Bedrohungen […], daß einem schwindlig werden und auch eine anspruchsvolle Phantasie auf ihre Rechnung kommen kann« bezeichnet die damalige Kritik dieses bis in die 1980er-Jahre verschollene Kleinod, das in vielerlei Hinsicht (Doppelleben, Doppelgänger, Verzahnung von Verbrechen und Elite, …) als Vorbote für die MABUSE-Filme gesehen werden kann.
(Florian Widegger)