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Fritz Langs deutsche Filme

Aus der längst vergangenen Zeit, in der filmvermittelnde Formate ihren festen Platz im Fernsehen hatten, stammt dieser erhellende Dreiteiler, der der zunehmenden Beschäftigung mit Lang ab den 1960er-Jahren Rechnung trägt. »Der Ästhet und die Wirklichkeit« – »Der Idealist und die Zivilisation« – »Der Bürger und die politische Macht« – in diesen drei Kapiteln, die augenzwinkernd jeweils mit dem Gesicht von Mabuse auf jenes Langs überblenden, unterzieht Filmhistoriker Klaus Kreimeier dessen erste Schaffensphase einer konsequent ideologie-kritischen Lektüre. Er legt dabei bürgerliche Wertvorstellungen, Machtstrukturen und Denkmuster frei, die bis in den Faschismus reichen und einer Kernfrage auf den Grund gehen: Was vermögen Langs Filme über ihre Entstehungszeit zu erzählen?
(Florian Widegger)

Regie: Klaus Kreimeier
Land: BRD
Jahr: 1971
Redaktion: Werner Dütsch
Dauer: 3 x 30 min
Format: Digital, s/w
Fassung: Deutsche Originalfassung
Mo, 28. Sep. 17:30
Metro Kinokulturhaus
Eric Pleskow Saal
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