Ein imaginärer Tag in Rom wird zum Ausgangspunkt einer Annäherung: Sandra Hüller bewegt sich durch Räume, Texte und Erinnerungen und verleiht den Worten von Ingeborg Bachmann eine gegenwärtige Dringlichkeit. Regina Schilling verbindet improvisierte Szenen mit Archivmaterial, Interviews und literarischen Fragmenten zu einem kunstvollen Geflecht, das weniger erklärt als tastet. Biografische Stationen treten dabei ebenso hervor wie Brüche und Spannungen: Beziehungen, öffentliche Zuschreibungen, das Ringen um eine eigene Sprache. So entsteht kein abgeschlossenes Porträt, sondern ein Erfahrungsraum, in dem Leben und Schreiben einander überlagern – und Bachmanns Texte im Kino eine neue, unmittelbare Präsenz gewinnen.
(Florian Widegger)
Regie: Regina Schilling
Land: DE/AT
Jahr: 2026
Buch: Regina Schilling
Kamera: Johann Feindt
Musik: Anja Plaschg (Soap & Skin)
Mit: Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Paul Celan, Hans Werner Henze
Format: DCP, Farbe
Fassung: Deutsche Originalfassung
Länge: 95 min
Im Rahmen von:
Kinostart: Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
Fr, 26. Juni
18:45
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
Sa, 27. Juni
19:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
So, 28. Juni
19:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
Mo, 29. Juni
19:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
Di, 30. Juni
19:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
Mi, 1. Juli
19:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
Do, 2. Juli
19:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon