Der grobschlächtige Kraftprotz Zampanò zieht mit der zierlichen Gelsomina als Schausteller durch die Lande. Während er Eisenketten durchbricht, verzaubert sie als an Charlie Chaplin erinnernder Tramp Jung und Alt. Auf ihren Reisen lernen sie den Seiltänzer Matto kennen, der rasch Gelsominas Herz erobert … Mit seinem vierten Film begründet Fellini seinen Weltruhm, macht auch seine Ehefrau Giulietta Masina in der Rolle der zartfühlenden Gelsomina bekannt und läutet einen Wandel in der italienischen Filmgeschichte ein: Die harsche Welt des Neorealismus weicht langsam, aber sicher einer neuen Poesie. Jane Campion: »Fellinis Aufnahmen und seine Erzählkunst sind so ungezwungen wie elegant, als ob sie durch eine Kamera in seinem Kopf direkt auf die Leinwand projiziert würden.«
(Florian Widegger)