Paris, 1912: Zwei beste Freunde, der französische Schriftsteller Jim und der Österreicher Jules verlieben sich in Catherine. Ihrer unbeschwerten Ménage-à-trois setzt der Krieg ein jähes Ende, und als sie einander nach einigen Jahren im Schwarzwald wiedersehen, sind Catherine und Jules eine Familie, doch die Gefühle zwischen ihr und Jim lodern immer noch … Mag die Kamera auch noch so leichtfüßig durch diese bitter- süße Liebesgeschichte, einen Höhepunkt der Nouvelle Vague, wirbeln – der Film erzählt auch und vor allem vom Erstarren und Verschwinden einer freigeistigen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Über seinen Hauptdarsteller: »Werner verstand nicht ein Viertel seines Textes, denn er konnte kaum Französisch. Was er jedoch in den Film hineinlegte, beweist den großen Burgschauspieler.«
(Florian Widegger)