Lionel, Zugführer in Paris, lebt mit seiner Tochter Joséphine in einer Wohn- und Lebensgemeinschaft, die von gegenseitigem Vertrauen und einer fast wortlosen Eingespieltheit geprägt ist. Die Balance beginnt zu kippen, als Menschen aus ihrem Umfeld stärker in ihr Leben treten: Gabrielle, die seit Jahren eine Zuneigung zu Lionel hegt, und Noé, ein junger Nachbar, der Joséphine anzieht und zugleich verunsichert. Denis erzählt von einer Vater-Tochter-Beziehung, die an einem Wendepunkt steht, Bindungen und vom Älterwerden als Übergang. Es entsteht ein Bild von Menschen, die sich umeinander kümmern und dennoch lernen müssen, eigene Wege zu gehen. Ein nächtlicher Ausflug, ein unerwarteter Halt und ein gemeinsames Fest verdichten diese Veränderungen zu einem entscheidenden Einschnitt.
(Otto Römisch)