➜ edit sc_02zS2SlHDBvlmoozqMxMEL
Orlac's Hände

Bei einem Eisenbahnunglück verliert der Klaviervirtuose Paul Orlac beide Hände. Dr. Serral weiß Abhilfe, doch als Orlac herausfindet, dass ihm der Arzt ausgerechnet die Hände eines Raubmörders angenäht hat, stürzt er in eine tiefe Krise. Und auch die neuen Extremitäten scheinen ein böses Eigenleben zu entwickeln … Gerhard Gruber: »Am meisten fasziniert mich an ORLAC’S HÄNDE der Umstand, dass ich mit meinen eigenen Händen und meinem eigenen Verständnis die Welt eines Pianisten ausleuchte, der seine Identität verliert und sich plötzlich einer tiefen Fremdheit gegenüber sich selbst und seinem Körper bewusst wird. Der Film lässt sich dabei auch als Parabel auf die Entfremdung im künstlerischen Schaffen, die Verwirrung stiftet und das Leben aus den Angeln hebt, lesen.«

Mit Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber

Regie: Robert Wiene
Land: AT
Jahr: 1924
Buch: Louis Nerz, nach dem Roman »Les Mains d'Orlac« von Maurice Renard
Kamera: Günther Krampf, Hans Androschin
Mit: Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Kortner, Carmen Cartellieri, Hans Homma, Fritz Strassny
Format: 35 mm, s/w
Fassung: Deutsche Zwischentitel
Länge: 105 min
So, 3. Mai 17:45
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal