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Unsichtbare Gegner

Verbrecherische Machenschaften im Ölgeschäft: Mit einem veralteten Gutachten versucht Konzernchef Delmonte, seine versiegenden Felder in Südamerika gewinnbringend zu verkaufen und macht sich dafür auf den Weg nach Europa. Von zwei hart konkurrierenden Bietern schreckt einer auch vor Mord nicht zurück – Delmonte kommt nie an. Als Peter Ugron, jener Ingenieur, der den Befund einst erstellt hat, vom geplanten Betrug erfährt, will er ihn verhindern und gerät selbst ins Visier. UNSICHTBARE GEGNER thematisiert bereits 1933 die internationale Wirtschaftskriminalität, ist hinter den Kulissen aber Vorbote eines Verbrechens noch ungeahnter Dimension. Viele Mitwirkende – darunter Oskar Homolka und Peter Lorre, die sich hier ein fulminantes Finale liefern – flohen vor einem inzwischen sehr sichtbaren Gegner, ihnen bot Katschers düsterer Noir den ersten Job im Wiener Exil, während der Regisseur selbst kurze Zeit später nach London emigrierte.

Online Verfügbar bis: 16.4.2026
Originaltitel: Unsichtbare Gegner
Land: Österreich
Jahr: 1933
Regie: Rudolf Katscher
Buch: Philipp Lothar Mayring, Heinrich Oberländer, Reinhart Steinbicker, nach einer Idee von Ludwig von Wohl
Kamera: Eugen Schüftan, Georg Bruckbauer
Musik: Rudolf Schwarz
Mit: Gerda Maurus, Paul Hartmann, Oskar Homolka, Peter Lorre, Paul Kemp, Raoul Aslan, Leonard Steckel, Karl Kyser, Jaro Fürth, Maria Holst, Jack Mylong-Münz
Produktionsfirma: PAN-Film
Quelle: 35-mm-Nitropositiv, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026