Der Wiederaufbau der zerstörten Donaubrücken
Zwischen 1944 und 1945 erlebte Wien schwere Bombenangriffe, denen vor allem auch kritische Infrastrukturen wie Straßen, Brücken, Bahnhöfe und Versorgungsleitungen zum Opfer fielen. Die rasche Reparatur der zerstörten Brücken entlang der Donau und des Donaukanals wurde zu einem vordringlichen Projekt des Wiederaufbaus. Eine wichtige Rolle kam dabei der 1920 gegründeten »Wiener Brückenbau und Eisenkonstruktions AG« zu. Ab 1945 gehörte die Firma dem sowjetischen USIA-Konzern an, später ging sie in der VOEST auf und bestand bis 1988. Im Film BRÜCKENBAUER wurden die Wiederaufbau-Aktivitäten dieses Schlüsselbetriebes mit durchaus eindrucksvollen Aufnahmen dokumentiert; die ästhetisierende Bildsprache erinnert an das Sowjetkino der 1920er-Jahre.
Originaltitel: Brückenbauer
Land: Österreich
Jahr: 1946
Quelle: 35-mm-Nitropositiv, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026