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Fremdenverkehrswerbung mit dem Filmpropagandawagen

Mit der sogenannten Tausend-Mark-Sperre wollte das NS-Regime in Deutschland Österreichs Wirtschaft, die stark vom Tourismus abhing, schwächen. Ab 1. Juli 1933 mussten deutsche Staatsbürger, die nach Österreich reisten, dem deutschen Staat eine Gebühr von 1.000 Reichsmark bezahlen. Als Antwort darauf bemühte sich die austrofaschistische Ständestaat-Regierung um die Forcierung der Tourismuswerbung in anderen Ländern. Mit einem vom Bundesministerium für Handel und Verkehr im Frühjahr 1934 initiierten »Filmpropagandawagen« sollten in Belgien, Holland, Frankreich, England, Spanien und Italien die Schönheiten des Landes beworben werden. Das Fahrzeug verfügte sogar über ein Minikino mit eigener Leinwand zur Präsentation von Tourismus-Werbefilmen.

Originaltitel: (Österreich in Bild und Ton 40b/1934)
Land: Österreich
Jahr: 1934
Produktionsfirma: Selenophon Licht- und Tonfilm GmbH
Quelle: 35-mm-, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2024