Um Brot und Leben: Kampf gegen den Hunger in Wien
Dieses Filmdokument zeigt die Bemühungen der Stadtverwaltung, die prekäre Versorgungslage der Wiener Bevölkerung unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu verbessern. Zunächst spendete die Rote Armee größere Mengen beschlagnahmter Lebensmittel, ab 1. Juni 1945 wurden Rationierungsmaßnahmen zur gleichmäßigeren Verteilung eingeführt. Mit Transportzügen der internationalen Hilfsorganisation UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Administration) gelang es, weitere Lebensmittel in die Stadt zu bringen. Nach und nach wurden die teilweise zerstörten Wiener Märkte und der Zentralviehmarkt in St. Marx wieder in Betrieb genommen. Tabellen über die Kalorienzufuhr in den Jahren 1945 bis 1947 veranschaulichen die ersten Erfolge bei der Lebensmittelversorgung der in Trümmern liegenden Millionenstadt.