Jancsi sitzt im Zug, um seine Jugendfreundin Kata in Frankreich zu besuchen: Er blickt zurück auf ihre gemeinsame Kindheit in Budapest, die zuerst vom Zweiten Weltkrieg, dann von der sowjetischen Besatzung und dem kommunistischen Terror bis zur Revolution 1956 erschüttert wird, während der sie das Land verlässt. Je näher das Wiedersehen rückt, desto mehr verdrängt das erinnerte Bild das des realen Menschen, und die Unsicherheit wächst, ob beide noch übereinstimmen … Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen schildert Szabó in leuchtenden Farben und mit assoziativer Struktur die Mentalität einer Generation, die durch den Sog der Ereignisse des 20. Jahrhunderts geprägt wurde – eine Konstellation, auf die er später auch in MEPHISTO oder SUNSHINE zurückgreift. (Fruzsi Vajda)