Gemäß dem Diktum, man solle über etwas schreiben, das man kennt, versucht es der erfolglose Schriftsteller Stephen, der in einer viktorianischen Villa an einem Fluss wohnt, mit Mord. Sein zufälliges Opfer: ein Dienstmädchen, das sich ohne Erfolg gegen seine Annäherungsversuche wehrt. Sein Komplize: sein jüngerer Bruder, den er dazu überredet, ihm bei der Beseitigung der Leiche zu helfen. Doch was im Wasser versenkt wird, taucht wieder auf … Ein atmosphärisches Kleinod in Langs Filmografie, gedreht bei den Republic Studios, das heißt, mit geringem Budget und ohne Stars, gerade deshalb aber vielleicht so effektiv. Als besonders reizvoll erweist sich auch das Spiel mit Licht und Gegenlicht, das Figuren in Silhouetten verwandelt, als würde auch ihre moralische Kontur verschwimmen. (Florian Widegger)