Buchpräsentation mit Danielle Spera und Erika Freeman
In wöchentlichen Treffen tauschen sich die Journalistin und ehemalige Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, und die österreichisch-amerikanische Psychoanalytikerin Erika Freeman über Lebenserfahrungen und das Selbstverständnis jüdischer Frauen aus. In ihrem neuen Buch Mut stellen sie 36 Porträts eindrucksvoller jüdischer Frauen aus Geschichte und Gegenwart vor. Die Zahl 36 wurde bewusst gewählt: Im Judentum steht sie symbolisch für die 36 verborgenen Gerechten, die das Gleichgewicht der Welt aufrechterhalten.
Im Anschluss Filmvorführung des Barbra-Streisand-Klassikers YENTL.
Polen, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Entgegen den Regeln ihrer Gemeinschaft widmet sich das Mädchen Yentl dem Männern vorbehaltenen Studium des Talmuds. Dafür gibt sie sich als Mann aus, besucht eine Yeshiva und verliebt sich dort sogar in einen Kollegen … Dass Barbra Streisand dieser Film eine Herzensangelegenheit ist, zeigt sich schon daran, dass sie nicht nur als Koautorin und Koproduzentin verantwortlich zeichnet, sondern auch die Hauptrolle verkörpert und als erste Frau den Preis für die beste Regie bei den Golden Globe Awards abstaubt. Reales Vorbild für Isaac Bashevis Singers Vorlage war, so erzählt sie selbst, die Mutter der in Wien geborenen und vor den Nazis in die USA geflüchteten Psychoanalytikerin Erika Freeman. (Bianca Jasmina Rauch)
Tickets sind im Vorverkauf online und an der Kinokassa erhältlich.