1967 eskalieren in Detroit die Spannungen zwischen Polizei und afroamerikanischer Bevölkerung. Bei einer Razzia in einem Motel werden mehrere junge Männer festgehalten, verhört und eingeschüchtert, während draußen die Stadt brennt und niemand weiß, ob Hilfe kommt oder ob die Lage weiter entgleitet. Die Räume sind eng, die Hitze drückend, die Geräuschkulisse von draußen mischt sich zur Befehlskakofonie der Beamten. Für die Eingesperrten wird jede Minute zu einem Versuch, die eigene Würde zu bewahren, während die Polizisten sich in einer Dynamik verfangen, die sie selbst nicht mehr stoppen können. DETROIT ist eine schonungslose Abrechnung mit amerikanischer Polizeigewalt und strukturellem Rassismus, der nicht zufällig mit dem Beginn der Ära Trump erscheint. (Otto Römisch)