Nach der Versenkung seines Schiffes strandet ein amerikanischer Offizier 1942 auf den Philippinen, wo er sich dem lokalen Widerstand gegen die japanischen Besatzer anschließt … Eines der unbekanntesten Werke Langs – auch, weil es der einzige Film ist, für den sich der Meister geschämt hat. Im Starvehikel für Tyrone Power kostet er zwar die exotischen Landschaften (gedreht wurde an Originalschauplätzen) und die Möglichkeiten des Farbfilms aus, doch der Rest ist wenig mehr als ein routiniert erfüllter Auftrag zu den Bedingungen des Studios: »Auch ein Filmregisseur muss essen!« Zu den prominenten Fürsprechern zählen Lotte Eisner und Helmut Färber, die im Freiheitskampf der Filipinos Analogien zu Langs Anti-Nazi-Filmen sehen. So oder so: die seltene Möglichkeit, diesen Film im Kino zu sehen. (Florian Widegger)